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Silvesterkonzerte in Berlin und Dresden setzen auf Stars

Silvesterkonzerte in Berlin und Dresden setzen auf Stars

Die Silvesterkonzerte der Berliner Philharmoniker und der Dresdner Staatskapelle werden stets in höchsten Tönen gelobt. Auch 2015 lassen die beiden Spitzenorchester nichts anbrennen und glänzen mit Stars.

Silvesterkonzert der Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann (r) mit Piotr Beczala und Ingeborg Schöpf in der Semperoper Dresden.

Quelle: dpa

Dresden/Berlin. Die letzte musikalische Reise der Berliner Philharmoniker und der Dresdner Staatskapelle im Jahr 2015 geht nach Frankreich und in die USA. Wenn die beiden Spitzenorchester in den kommenden Tagen ihre traditionellen Silvesterkonzerte spielen, stehen wie auch in den vergangenen Jahren bekannte Werke und berühmte Namen auf dem Programm. Die Berliner mit Sir Simon Rattle haben die Geigerin Anne-Sophie Mutter eingeladen, die Dresdner mit ihrem Chef Christian Thielemann den chinesischen Pianisten Lang Lang.

Inhaltlich geht jedes Orchester ganz eigene Wege. Die Philharmoniker blicken gen Westen nach Frankreich und spicken ihren Auftritt mit einigen Hits der Musikliteratur. Solistin Anne-Sophie Mutter interpretiert die „Introduction et Rondo capriccioso für Violine und Orchester“ von Camille Saint-Saëns und die Rhapsodie „Tzigane“ von Maurice Ravel. Zudem erklingen Emmanuel Chabriers Ouvertüre zur Oper „L’Étoile“, Orchesterstücke aus der Oper „Le Cid“ von Jules Massenet, die Ballettsuite „Les Biches“ von Francis Poulenc und Ravels „La Valse“.

Auch die Sächsische Staatskapelle Dresden und Thielemann blicken westwärts. Allerdings überfliegen die Sachsen den Atlantik und landen in Amerika. Die einzige Ausnahme im Konzert macht Edward Griegs Klavierkonzert a-Moll, mit dem Lang Lang den Abend eröffnet. Danach folgen Werke von George Gershwin, Cole Porter, Herman Hupfeld und Leonard Bernstein. Lang Lang greift zudem bei Gershwins „Rhapsody in Blue“ in die Tasten. Mezzosopranistin Rinat Shaham aus Israel und Bariton Luca Meachem aus den USA wirken gleichfalls als Solisten mit.

2013 hatten die Staatskapelle zu Silvester schon einmal einen musikalischen Abstecher auf den New Yorker Broadway unternommen. Daran knüpft man nun an. Nach Aussagen von Thielemann soll das Programm das Lebensgefühl der „Goldenen Fünfziger“ in den USA hörbar machen: „Diese Musik passt geradezu ideal in ein Konzertprogramm für den Silvesterabend“, sagt Thielemann, der seine ZDF-Silvesterkonzerte als „Chefsache“ begreift: „Der Chef muss Silvester ran“, hatte er schon 2011 klargestellt. Und auch Stargäste sind für ihn gesetzt. 

Das Konzert aus der Semperoper ist am 31. Dezember ab 17.25 Uhr in einer Live-Übertragung beim ZDF zu sehen. Der Auftritt der Berliner aus der Philharmonie läuft ab 18.45 Uhr beim deutsch-französischen Kulturkanal Arte und wird zudem in viele Länder live in Kinos übertragen. 2010 und 2011 waren die Silvesterkonzerte aus Berlin (ARD) und Dresden (ZDF) nahezu zeitgleich gelaufen, was mancherorts für Missstimmung sorgte. Inzwischen läuft es an der Elbe und an der Spree aber harmonisch ab.

Jörg Schurig, dpa

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