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Semperoper und Staatsschauspiel Dresden sind ab Januar Staatsbetrieb

Semperoper und Staatsschauspiel Dresden sind ab Januar Staatsbetrieb

Als Dresdens Staatsschauspiel-Intendant Wilfried Schulz im Juli seinen Vertrag vorzeitig um weitere vier Jahre verlängert hatte, spielte bei den vorangegangenen Verhandlungen mit dem Kunstministerium die geplante Fusion mit der Semperoper schon eine Rolle.

Der Weg zu einem vereinigten Staatstheater ist bereits seit geraumer Zeit vorgezeichnet. In der Öffentlichkeit wird seit Bekanntwerden im Februar 2012 darüber diskutiert.

Seit gestern ist der neue Staatsbetrieb aber nicht mehr nur eine papierne Vorlage. In einer ersten gemeinsamen Sitzung hätten die Verwaltungsräte von Schauspiel und Oper den geplanten Zusammenschluss begrüßt, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. Die Zusammenführung soll nach der Zustimmung des sächsischen Kabinetts mit Wirkung zum 1. Januar 2013 vollzogen werden.

Ressortchefin Sabine von Schorlemer (parteilos) sowie die Geschäftsführer der Häuser - Wilfried Schulz, Wolfgang Rothe und Christian Krentel-Seremet - unterzeichneten den Angaben zufolge zudem eine gemeinsame Charta. Darin sollen Struktur und Leitung des neuen Staatsbetriebes geregelt werden. Die neue Struktur soll beide Häuser zukunftsfest machen und ihnen eine größere Planungssicherheit geben.

Der Zusammenschluss betrifft lediglich den nichtkünstlerische Bereich beider Einrichtungen. Neben den bereits gemeinsam genutzten Werkstätten betrifft das vor allem die Verwaltung und perspektivisch die Logistik, etwa den Transport oder die Lagerung von Kulissen. Auch die Planung und der Bau eines gemeinsamen Probebühnenzentrums nahe den Werkstätten an der Ostra-Allee seien vorrangig.

"Die Sächsischen Staatstheater sind ein moderner Betrieb mit effizienten Strukturen aber weiterhin zwei künstlerisch eigenständigen Häusern. Sowohl Staatsoper als auch Staatsschauspiel leisten einen bedeutenden Beitrag für das kulturelle Verständnis und die kulturelle Entwicklung des Freistaates Sachsen", sagte von Schorlemer laut Mitteilung. Ihr sei wichtig, dass beide Häuser mit ihren Sparten, Intendanten und Mitarbeitern künstlerisch selbstständig blieben. T. Klaus

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.11.2012

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