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Semperoper und Staatskapelle Dresden feiern 2014 Richard Strauss

Semperoper und Staatskapelle Dresden feiern 2014 Richard Strauss

Die Musikwelt ehrt den Komponisten Richard Strauss (1864-1949) zu seinem 150. Geburtstag (11. Juni) im kommenden Jahr mit zahlreichen Konzerten und Neuinszenierungen.

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Quelle: Tanja Tröger

Bereits in der laufenden Spielzeit haben Opernhäuser in den Musikzentren Klassiker von Strauss ins Programm genommen. Die Opéra Bastille in Paris wartete Ende Oktober mit einer neuen „Elektra“ auf, an der Wiener Staatsoper stehen in dieser Saison unter anderem „Salome“ und „Der Rosenkavalier“ auf dem Programm. Am Geburtstag selbst wird in Wien „Ariadne auf Naxos gezeigt. Mailand setzt gleichfalls auf die Sogwirkung der „Elektra“, die Metropolitan Opera New York hat für April eine Neuinszenierung von „Arabella“ angekündigt.

Auch in Deutschland ist Strauss ein Dauerbrenner. Die Semperoper Dresden und die Sächsische Staatskapelle widmen dem Komponisten ein ganzes Festjahr. Das kommt nicht von ungefähr. Denn zu keinem Orchester und Opernhaus pflegte der gebürtige Münchener Strauss eine so enge Beziehung wie zu den beiden Institutionen der Elbestadt. Neun seiner 15 Opern ließ er in Dresden uraufführen. Oft stand er am Pult der hiesigen Hofkapelle, die als Staatskapelle heute sein musikalisches Erbe besonders pflegt und als „Strauss-Orchester“ gilt. „Das war eine Freundschaft, die 60 Jahre gedauert hat“, sagt der Dresdner Konzertdramaturg Tobias Niederschlag und spricht von einer außergewöhnlichen Kontinuität.

Das Dresdner Strauss-Jahr beginnt im Januar mit einer Neuproduktion von „Elektra“, für die Christian Thielemann die musikalische Leitung übernommen hat. Im Februar folgt mit „Guntram“ ein frühes Werk von 1894, das dreimal in der Semperoper konzertant erklingt. „Die Feuersnot“ - Strauss‘ erste Dresdner Uraufführungsoper aus dem Jahr 1901 - wird im Juni drei Mal im Hof des Dresdner Schlosses aufgeführt. Die Staatskapelle widmet dem Komponisten mehrere Konzertprogramme und lädt zudem am 11. Juni zum großen Geburtstagskonzert, das live auf den Theaterplatz übertragen wird. Ein Ballettabend „Legenden - Hommage an Richard Strauss“ rundet die Huldigungen ab.

Auch bei den Salzburger Osterfestspielen setzen die Dresdner als Residenzorchester auf Strauss. Eine Neuproduktion der „Arabella“ kommt dort genauso zur Aufführung wie die „Letzten Lieder“. Für das Lied „Malven“ schrieb Wolfgang Rihm eine Orchesterfassung, die in Salzburg Uraufführung hat. Die Berliner Philharmoniker interpretieren mit Lorin Maazel im Juni zwei Sinfonische Dichtungen von Strauss sowie die Suite aus dem „Rosenkavalier“. Die Münchner Philharmoniker setzen dem großen Sohn ihrer Stadt schon März ein musikalisches Denkmal und stellen das Strauss-Programm dann im April auch in New York vor. Selbst in kleineren Städten werden dem Jubilar 2014 so manche musikalischen Sträuße dargebracht.

Jörg Schurig, dpa

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