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Semperoper bringt Frühwerk von Richard Strauss zum Klingen: „Guntram“

Semperoper bringt Frühwerk von Richard Strauss zum Klingen: „Guntram“

Mit einer konzertanten Aufführung der Oper „Guntram“ von Richard Strauss (1864-1949) setzt die Semperoper am Sonntag ihr Festjahr zum 150. Geburtstag des Komponisten fort.

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Die Semperoper in Dresden.

Quelle: Martin Förster

Als Strauss seine erste Oper schrieb, hing er noch sehr an seinem Vorbild Richard Wagner. Später bezeichnete er den 1894 uraufgeführten „Guntram“ als „Gesellenstück eines flügge werdenden Wagnerianers“.

Ein Siegeszug blieb dem Erstling jedoch verwehrt, nur vereinzelte Vorstellungen waren ihm später noch vergönnt. Heute wird „Guntram“ in der Regel ohne Bühnenbild aufgeführt. Auch Dresden macht das so. Richard Strauss und die Semperoper sind in der Musikgeschichte ein Kapitel für sich. Neun seiner 15 Opern ließ Strauss in Dresden uraufführen. Zur damaligen Dresdner Hofkapelle - der heutigen Sächsischen Staatskapelle - pflegte er sehr enge Beziehungen, oft stand er am Pult des Orchesters. Auch der Durchbruch als Opernkomponist gelang Strauss mit Werken wie „Feuersnot“ und „Salome“ in der Elbestadt.

Deshalb steht Dresden zum diesjährigen Jubiläum besonders im Rampenlicht. Eine von der Kritik mit Lobeshymnen bedachte „Elektra“ machte im Januar den Anfang. Auch nach „Guntram“ geht es Schlag auf Schlag weiter. Im März folgen die Wiederaufnahme von „Ariadne auf Naxos“ (9.3.) und „Salome“ (21.3.). Am 11. Juni, dem Geburtstag des Maestro, spielt die Staatskapelle mit ihrem Chefdirigenten Christian Thielemann ein Geburtstagskonzert, das live auf den Theaterplatz übertragen wird.

Im Juni folgt im Hof des Dresdner Schlosses eine halbszenische Aufführung der „Feuersnot“ (7.6.) und in der Semperoper eine „Ballett-Hommage an Strauss“ (28.6.). Im November wird alles von „Strauss-Tagen“ gekrönt. Das Festival bietet mehrere Opern sowie Konzerte und eine Filmaufführung des „Rosenkavaliers“.

dpa

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