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Semperoper Dresden setzt Barock-Reihe fort - Beifall für Händels „Orlando“

Semperoper Dresden setzt Barock-Reihe fort - Beifall für Händels „Orlando“

Die Semperoper baut weiter auf Alte Musik. Am Sonntag setzte die Sächsische Staatsoper in Dresden ihre Reihe von Werken barocker Meister fort. Für die Premiere der Oper „Orlando“ von Georg Friedrich Händel aus dem Jahr 1733 gab es reichlich Applaus.

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Georg Friedrich Händels Oper "Orlando" in der Semperoper

Quelle: Matthias Creutziger

Regie führte Andreas Kriegenburg, die musikalische Leitung hatte Jonathan Darlington. Christa Mayer in der Titelparty holte sich genauso Bravo-Rufe ab wie Georg Zeppenfeld (Zoroastro) und die Staatskapelle Dresden. Barbara Senator glänzte als Dorinda, viel Beifall gab es ferner für Carolina Ullrich (Angelica) und Gala El Hadidi (Medoro).Händel ließ sich bei seiner Oper von Ludovico Ariostos Versroman „Orlando furioso“ inspirieren. Orlando will Heldentaten nicht mehr auf dem Schlachtfeld vollbringen, sondern als Liebhaber von Angelica. „Make Love, not War“ scheint das Motto des Ritters. Doch Angelica hat ihr Herz bereits an Medoro vergeben, weshalb Orlando doch wieder zum Schwert greift und auf Rache sinnend den Verstand verliert.

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Händels Oper "Orlando" feierte Premiere in der Semperoper Dresden

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Zauberer Zoroastro sorgt für ein Happy End und lässt die Opfer des mörderischen Rachefeldzuges zum Finale wieder auferstehen. Mit einem Trank befreit er auch Orlando von seinem Wahnsinn.Andreas Kriegenburg versucht Bewegung in das dreistündige Werk zu bringen, indem er den fünf Protagonisten zehn Tänzer zur Seite stellt. Choreografin Zenta Haerter lässt sie wie Schatten der Sänger agieren. Manchmal spiegeln sie deren Innenleben wider, manchmal wirken sie auch nur wie eine Art gute Geister. Das Bühnenbild von Harald Thor kapselt einen ganz aus Holz bestehenden Raum in einen Zauberwald ein. Die Figuren wirken allerdings oft blutleer, Orlandos zunehmender Wahn kommt wenig glaubwürdig über die Rampe.

So dürfte der Beifall vor allem den musikalischen Leistungen gegolten haben.Die Semperoper hatte unter der im Sommer 2012 gestorbenen Intendantin Ulrike Hessler die Alte Musik wiederbelebt. Bisher waren beispielsweise Claudio Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ und Henry Purcells „Dido and Aeneas“ zu sehen. In der vorigen Spielzeit hatte Händels „Alcina“ Premiere. „Orlando“ rundet das barocke Repertoire ab.

dpa

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