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Semperoper Dresden kommt bei Konsolidierung voran

Semperoper Dresden kommt bei Konsolidierung voran

Die Semperoper Dresden befindet sich weiter auf dem Weg der Konsolidierung. „Wir sind im Plan", sagte Intendantin Ulrike Hessler. Allerdings sei das mit einem schmerzhaften Personalabbau verbunden.

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Die Semperoper Dresden befindet sich weiter auf dem Weg der Konsolidierung.

Quelle: Volkmar Heinz

Von vormals 877 Stellen sollen bis zum Jahr 2022 noch 783 übrigbleiben. Derzeit hat die Sächsische Staatsoper 811 Stellen. „Wenn jemand in den Ruhestand geht, wird nicht neu besetzt", beschrieb die Intendantin die Richtschnur. Über Problemfälle sei man mit dem Kunstministerium im Gespräch. Vor allem dem Chor droht bei dieser Praxis eine Überalterung.

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Diese Stoffen luden in der Färberei zum Anfassen und Fühlen ein.

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Nach Angaben von Verwaltungsdirektor Wolfgang Rothe sollen auch wachsende Eigeneinnahmen aus dem Kartenverkauf und aus dem Sponsoring zur Konsolidierung beitragen. Es gehe darum, trotz Stellenabbaus alle Prozesse im täglichen Betrieb zu optimieren. „Wenn man so viel Geld für einen Leuchtturm der sächsischen Kultur ausgibt, muss man auch in die Entwicklung des Gebäudes und der Logistik investieren", erklärte Hessler. Andernfalls verliere man wieder Geld durch Ineffizienz. Die Semperoper wünscht sich beispielsweise ein gemeinsames Logistikzentrum mit dem Staatsschauspiel. Es soll auch dringend benötigte Probeflächen und ein Depot für Kulissen enthalten.

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Cristof Bauer und Ekkehard Klemm beraten sich kurz über eine Teilnehmerin. Die Ergebnisse werden Anfang nächster Woche bekanntgegeben.

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Simplicius wächst als einfältiger Viehhirte auf einem Bauernhof im Spessart auf – fernab jeglicher Bildung und sogar in Unkenntnis seines eigenen Namens

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Sachsens Regierung hatte der Semperoper 2006 ein Sparkonzept verordnet - nachdem das Haus mehr oder weniger unverschuldet einen Schuldenberg von mehreren Millionen angehäuft hatte. Und das trotz einer Auslastung von stets mehr als 90 Prozent. Das Land hatte jahrelang Tarifsteigerungen abgesegnet, das Budget für die Oper aber auf gleichem Niveau gelassen. Zugleich stiegen die Sachkosten. Diese Spirale fand erst mit dem letzten Doppelhaushalt des Landes ein Ende. 2010 stieg erstmals seit 1997 wieder das Budget. Rund 80 Prozent davon sind Personalkosten. 2011 hatte die Staatsoper einen Etat von 81,5 Millionen Euro, wovon 37,2 Millionen durch Eigeneinnahmen abdeckt werden - ein für deutsche Opernhäuser beachtlicher Wert.

dpa

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