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Seltene Einblicke: 115 Künstler luden zu „offene ateliers Dresden“

Seltene Einblicke: 115 Künstler luden zu „offene ateliers Dresden“

Ob Kenner, Künstler oder Kunstfreund - bei der 13. Auflagen der Reihe „Offene Ateliers Dresden" konnten Besucher seltene Einblicke in die Werkstätten von 115 Kreativen werfen.

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In Dresden-Striesen lud Annette v. Bodecker-Büttner in ihr Atelier.

Quelle: Dominik Brüggemann

In Dresden-Striesen lud Annette v. Bodecker-Büttner in ihr Atelier. Die Künstlerin illustriert unter anderem Kinderbücher, die sogar in Japan und Taiwan verlegt werden. An der Glashütter Straße bot sie am Sonntag für ihre Gäste auch Tee und Gebäck an. „Für mich sind die Gespräche mit den Gästen sehr wichtig. Bei der Arbeit hat man weniger Kontakt, umso schöner ist es, wenn mir die Leute heute ihre Meinung zu meinen Arbeiten mitteilen" berichtet sie.

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Offen waren an diesem Tag nicht nur die Werkstätten, auch die Künstler berichteten über ihre Arbeiten und ihre Inspiration.

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Offen waren an diesem Tag nicht nur die Werkstätten, auch die Künstler berichteten über ihre Arbeiten und ihre Inspiration. Bei Bodecker-Büttner ist es momentan ihr Sohn, der die Geschichten für ein neues Kinderbuch liefert. Farbenreich illustriert sie die Phantasiewelt, die Tim Paul beim Planschen in der Badewanne erlebte. Bunte Matrosen, Schiffe und Seeungeheuer zeugen so denn von großen Abenteuern.

Die Malerin Christine Wahl entdeckt zurzeit hingegen Prag als Quelle der Inspiration. „Ich bin gerne dort mit dem Skizzenblock unterwegs", sagt die Künstlerin, die aktuell Werke in Pirna ausstellt. Sie zeigte den Besuchern an diesem Tag auch ihre Wohnung, die gefüllt ist mit Gemälden, Zeichnungen und Radierungen aus etlichen Jahrzehnten. Seit 1959 ist Wahl bereits als Künstlerin tätig, studierte bis 1958 Freie Grafik an der HfBK Dresden. Beim Tag des „Offenen Ateliers Dresden" kamen bei ihr auch etliche Bekannte vorbei und informierten sich über ihre aktuellen Arbeiten. „Das gibt mir sehr viel Positives. Die Gespräche und der Austausch, das ist etwas Besonderes", beurteilt sie die Aktion.

Im Vorfeld stand die Fortführung der diesjährigen Veranstaltung jedoch auf der Kippe. Wegen fehlender Gelder drohte das Aus, kommunale und private Partner sorgten jedoch für Unterstützung. Rund 5000 bis 10000 Besucher locken die Ateliers jedes Jahr mit der Reihe an.

Dominik Brüggemann

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