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Sekt und Schwoof für Stuhl-Sponsoren – Staatsoperette Dresden dankt ihren Förderern

Sekt und Schwoof für Stuhl-Sponsoren – Staatsoperette Dresden dankt ihren Förderern

Mit einer Konzert-Matinee unter dem Motto „Strauss, Sponsoren und Sekt“ hat sich die Staatsoperette Dresden bei den Förderern des Theaterneubaus im Kraftwerk Mitte bedankt.

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Überraschung am Lostopf: Sänger Theo Adam gewann die Ballkarten.

Quelle: Tanja Tröger

Intendant Wolfgang Schaller und Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) lobten gestern besonders das bürgerschaftliche Engagement der treuen Operetten-Fans und den Lohnverzicht des Leubener Ensembles.

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Mit einer Matinee bedankte sich das Ensemble der Staatsoperette bei den Förderern des Operetten-Neubaus im Kraftwerk Mitte.

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Außer mit kostenlosem Wackerbarth-Sekt und Musik von Strauss, Stolz und Hruby lockte das Operettenensemble mit einer rauschenden Ballnacht – oder besser gesagt: mit zwei Freikarten für den Operettenball im März. Die Tickets wurden unter all jenen Freunden der heiteren Muse verlost, die im vergangenen Monat symbolisch 500 Euro für einen Theaterstuhl im neuen Kraftwerk-Mitte-Saal gespendet haben. „Ihr Name auf einem Stuhl“ heißt das Projekt, das im November gestartet ist. Von den zukünftig 700 Theaterplätzen sind bereits 113 „vergeben“. Zu den Paten gehören beispielsweise Roland Seiffarth, langjähriger Chefdirigent der Musikalischen Komödie Leipzig, und Helga Grafe, Ehefrau des früheren Musikalischen Oberleiters an der Leubener Bühne, Manfred Grafe. Auch Schirmherrin Helma Orosz hat sich schon „ihren“ Operettenplatz gesichert. Kurzerhand ernannte Intendant Schaller die Stadtchefin denn auch zur Glücksfee der Ballkarten-Verlosung. And the winner is … kein Geringerer als der Dresdner Bassbariton Theo Adam mit seiner Frau Eleonore! Herzliches Lachen und Applaus kommentierten die überraschende Los-Entscheidung.

Das bürgerschaftliche Engagement für das Leubener Theater beschränkt sich jedoch nicht nur auf das Geld der privaten Stuhl-Sponsoren. Drei Initiativen setzen sich dafür ein, dass das Ensemble von dem als Nachkriegsprovisorium gedachten Haus ins Kraftwerk Mitte ziehen kann und damit endlich zur „Operette im Zentrum“ wird: das Förderforum der Staatsoperette Dresden e.V., der Operettenhaus e.V. und vor allem das Ensemble des Theaters selbst. Seit 2009 der Haustarifvertrag in Kraft trat, verzichten die Künstler, technischen und Verwaltungsmitarbeiter auf acht Prozent ihres Gehaltes. Damit kommen bis 2021 rund 13 Millionen Euro für die Finanzierung des Neubaus zusammen. Das Publikum dankte für diesen Verzicht mit lang anhaltendem Applaus.

ttr

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