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Schostakowitsch Tage schlagen Bogen zu Beethoven und Eisler

Musik Schostakowitsch Tage schlagen Bogen zu Beethoven und Eisler

Die Internationalen Schostakowitsch Tage in Gohrisch (Sächsische Schweiz) schicken ihr Publikum auf Wanderschaft. Wenn am kommenden Samstag das Wetter mitspielt, erklingen rund um die kleine Ortschaft deutsche und russische Volkslieder unter freiem Himmel.

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Dimitri Schostakowitsch, der Namensgeber der Festspiele in Gohrisch

Quelle: dpa

Dresden. Die Internationalen Schostakowitsch Tage in Gohrisch (Sächsische Schweiz) schicken ihr Publikum auf Wanderschaft. Wenn am kommenden Samstag das Wetter mitspielt, erklingen rund um die kleine Ortschaft deutsche und russische Volkslieder unter freiem Himmel. Bereits zum siebten Male wird das Festival zu Ehren des Komponisten Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) ausgerichtet. Bis Sonntag können die Besucher auf geführten Rundgängen durch Gohrisch auf seinen Spuren wandeln. Darüber hinaus gibt es jede Menge Musik. Die Veranstalter um den Künstlerischen Leiter Tobias Niederschlag wollen dabei einen Bogen zu Beethoven und Hanns Eisler schlagen. Schon im Eröffnungskonzert in der Konzertscheune sind alle drei Tonmeister mit einem Werk vertreten. Den Aufakt gestaltet das belgische Streichquartett Quatuor Danel. Das Programm enthält auch einen Vortrag samt Diskussion zum Thema „Schostakowitsch und Eisler: Komponieren im Schatten des Eisernen Vorhanges“. Ein Kammerabend, ein mitternächtliches Klavierkonzert - natürlich mit Beethovens „Mondscheinsonate“ - sowie eine musikalische Lesung mit Uwe Tellkamp und das Abschlusskonzert runden das Festival ab. In Dresden gibt es bereits am Donnerstagabend die Möglichkeit, Schostakowitsch in großer Besetzung zu erleben. Dann spielt die Sächsische Staatskapelle, die auch viele Musiker zu den Konzerten nach Gohrisch entsendet, am Elbufer die „Leningrader Symphonie“. Am Pult steht der Österreicher Franz Welser-Möst.

dpa

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