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Schnell & schmutzig zu einem Theaterstück

Schnell & schmutzig zu einem Theaterstück

Wollen sie ihre eigene Lebensgeschichte als Theaterstück für 673,41 Euro auf einer Bühne sehen? Denn das ist jetzt mit dem Theater die Bühne e.V. möglich! Unter dem Motto "Schnell & schmutzig" veranstaltet das Theater vom 5. bis 7. April ein Mini-Theater-Produktions-Festival.

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Schnell & schmutzig: Innerhalb kürzester Zeit müssen die acht teilnehmenden Teams des Festivals ein Theaterstück auf die Beine stellen.

Quelle: PR

Allerdings fehlen für dessen Realisierung noch besagte 673,41 Euro, weshalb das Organisationsteam zu einer ungewöhnlichen Crowdfunding-Aktion aufgerufen hat.

Das Prinzip dieser Finanzierung beruht bekanntermaßen auf einer Staffelung der Geldbeträge und einer dazugehörigen Gegenleistung. Als Dankeschön für alle Unterstützer haben sich die Mitglieder der Bühne einige originelle Sachen einfallen lassen. Für den kleinsten Geldbetrag von sechs Euro wird der Geldgeber als Projektpartner auf der Festival-Seite erwähnt und für den kompletten Betrag inszeniert die Bühne wie bereits erwähnt die Lebensgeschichte des Unterstützers. Weitere Dankeschöns sind unter anderem ein Candle Light Dinner, ein Fan-T-Shirt oder eine Privatvorstellung. "Wir haben uns gefragt, worüber wir uns als Gegenleistung freuen würden und sind so zu dieser Liste gekommen", erzählt Andreas Mihan, künstlerischer Leiter der Bühne. Derzeit sind 226,41 Euro auf dem Konto des Festivals eingegangen. Bis zum 15. März kann man sich an dem Projekt noch beteiligen. Sollte das Geld nicht zusammenkommen, erhalten alle Teilhaber ihr Geld zurück - allerdings kann dann auch das Projekt "Schnell & schmutzig" nicht realisiert werden.

"Der Gedanke hinter dem Festival ist der, dass statt einer sauberen und gut durchgeprobten Theateraufführung die Spontanität und Kreativität der Teams im Mittelpunkt stehen", erklärt Andreas Mihan. Innerhalb von 48 Stunden müssen die acht eingeladenen Teams aus dem mitteldeutschen Raum zu einem vorgegebenen Thema eine eigene Show produzieren, die zum Finale des Festivals am Sonntag, 7. April, vor den Augen des Publikums und der fachkundigen Jury präsentiert wird. Deren Mitglieder sind Marie-Luise Lange, Kunstpädagogin an der TU, Florian Rast, freiberuflicher Schauspieler, Carola Kunze, ehemalige Leiterin der Bühne, sowie Klaus-Peter Fischer von den Landesbühnen Sachsen. "Wir stellen den Teams nur einen Probenraum und das Thema zur Verfügung. Bühnenbild und alles weitere müssen sie selbst gestalten" erzählt Andreas Mihan.

Eine Woche nach dem Finale, am 13. April, gibt es zusätzlich eine Aufführung der Shows bei den Landesbühnen, wo entschieden wird, welches Team den Publikumspreis erhält. Weiterhin können die jungen Regisseure auf ein Preisgeld von 500 Euro und einen Förderpreis hoffen. ste

@Mehr Informationen auch im Internet auf www.visionbakery.com/vision/736

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.02.2013

Nadine Steinmann

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