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Schlammschlacht am Störmthaler See: 25.000 Fans feiern Fettes Brot und Co. beim Highfield

Schlammschlacht am Störmthaler See: 25.000 Fans feiern Fettes Brot und Co. beim Highfield

Großpösna. Dicht an dicht stehen die Zelte am Störmthaler See. Gitarrenriffs und wummernde Bässe bringen das Gelände zum Schwingen.

Das Highfield hat am Wochenende wieder Tausende Fans von Indie- und Rockmusik ins Leipziger Neuseenland gelockt. Die Auftritte von Placebo, Blink 182 und Fettes Brot gehörten zu den Höhepunkten der mittlerweile 17. Auflage des Festivals, das seit 2010 in Großpösna stattfindet.

Bilder vom Festival-Freitag:

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Macklemore & Ryan Lewis auf dem Highfield 2014 am Störmthaler See am Sonntag.

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Den Auftakt des Konzertreigens machte am Freitagnachmittag die Band Sweethead. Später holten Frank Turner & The Sleeping Souls ihren abgesagten Auftritt vom vergangenen Jahr nach und entschädigten die Fans mit einer mitreißenden Show. Die beiden Abschlusskonzerte des ersten Festivalabends waren von Nieselregen begleitet. Davon ließen sich die Fans die Stimmung aber nicht vermiesen. Zur britischen Alternative-Rock-Band Placebo und Queens of the Stone Age aus Kalifornien tanzten und sangen sie in Gummistiefeln und bunten Regenponchos durch die Nacht.

Bilder vom Festival-Samstag :

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Der Samstag beim Highfield-Festival 2014.

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Auch am zweiten Konzerttag blieb der Regen nicht aus. Die Auftritte des Hamburger Hip-Hop-Trios Fettes Brot und der US-amerikanischen Punk-Rockband Blink 182 seien zur „Schlammschlacht“ geworden, sagte Jana Goethel von Semmel Concerts. Trotz der wenig sommerlichen Temperaturen sprangen mutige Festivalbesucher zur Abkühlung auch immer wieder in den Störmthaler See. Die Badestelle mit Sandstrand war in diesem Jahr noch einmal erweitert worden.

Auch das riesige Gelände wurde für die fünfte Auflage am Störmthaler See etwas verändert. So standen die zwei Bühnen dieses Mal anders und waren mit Videoleinwänden ausgestattet. Reges Interesse fand auch ein Riesenrad, das einen fantastischen Panoramablick gewährte. Außerdem feierte in diesem Jahr ein Maskottchen mit den Besuchern - das „Highviech“. Es ist ein roter Fisch mit Beinen, Hörnern und einem Auge.

Bilder vom Festival-Freitag:

Das Fazit der Veranstalter fällt positiv aus. Mit rund 25.000 Besuchern sei man endlich wieder beim alten Niveau von Hohenfelden angekommen, sagte Goethel. Bis 2009 hatte das Festival dort in Thüringen statt gefunden. Wegen Ärger um Müll und Zerstörung zogen die Veranstalter 2010 nach Sachsen um.

Auch alle Neuerungen seien gut angekommen, resümierte Goethel. „Wir sind müde, aber zufrieden.“ Polizei und Rettungskräfte meldeten keine größeren Vorkommnisse. Den Abschluss am Sonntagabend sollten die Auftritte der Berliner Punkrocker Beatsteaks und des Hip-Hop-Duos Macklemore & Ryan Lewis bilden. Insgesamt standen dann rund 40 nationale und internationale Bands auf den Bühnen.

Christiane Kohlmann, dpa

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