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Schau zu Verbindung von Kritiker Grohmann mit Künstler Hegenbarth

Schau zu Verbindung von Kritiker Grohmann mit Künstler Hegenbarth

Die Freundschaft des Illustrators und Malers Josef Hegenbarth (1884-1962) mit dem Kunsthistoriker Will Grohmann (1887-1968) ist Thema einer Ausstellung des Dresdner Kupferstich-Kabinetts.

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Eine Mitarbeiterin des Dresdner Kupferstich-Kabinetts bei der Arbeit (Archiv).

Quelle: dpa

Unter dem Titel „Eine comédie humaine unserer Zeit“ (2. Juni bis 2. September) sind nach Angaben des Museums im frisch restaurierten Josef-Hegenbarth-Archiv Werke des Künstlers und Texte des Kunsthistorikers zu sehen.

Erstmals gezeigte Dokumente spiegeln den geistigen persönlichen Austausch wieder, Briefe und Postkarten zeugen von großer gegenseitiger Verehrung, tiefer persönlicher Verbundenheit und kritischem Austausch.Die Exposition im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers soll auf die geplante Sonderschau zu dem aus Sachsen stammenden Kunsthistoriker und Künstlerfreund Grohmann einstimmen: „Kirchner, Klee, Kandinsky - Baumeister, Richter, Moore - Der Kunstkritiker Will Grohmann im Netzwerk der Moderne“ (27. September bis 6. Januar 2013).

Grohmann war Professor an der Westberliner Hochschule für bildende Künste, schrieb Monografien über Künstler der Moderne wie Kirchner, Klee, Schmidt-Rotluff, Kandinsky oder Baumeister.1919 war er in Dresden auf Hegenbarth aufmerksam geworden, hatte dessen außergewöhnliche zeichnerische Begabung erkannt und ihn zur Illustration ermutigt. 1946 holte er den Künstler an die neue Hochschule für Werkkunst. Beider Kontakt blieb nach Grohmanns Weggang 1948 in den Westen bestehen, Hegenbarth konnte dort seine Arbeiten in bedeutenden Ausstellungen zeigen.

Simona Block, dpa

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