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Sanierung der Dresdner Sempergalerie liegt im Plan: Ostflügel soll im Juni 2015 fertig sein

Sanierung der Dresdner Sempergalerie liegt im Plan: Ostflügel soll im Juni 2015 fertig sein

Die Bauarbeiten zur Sanierung der Sempergalerie am Dresdner Zwinger liegen im Plan. Wo sonst die Alten Meister der Staatlichen Kunstsammelungen bestaunt werden können, bestimmen aktuell Lärm, Staub und Bauarbeiter das Geschehen.

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Hintergrund: die Sempergalerie am Dresdner Zwinger
Quelle: dpa

Laut Plan soll die Sanierung im Jahr 2017 abgeschlossen sein.

Saniert wird die Gemäldegalerie in zwei Abschnitten. Noch bis Juni 2015 sind die Arbeiter im Ostflügel beschäftigt, während im Westflügel noch Gemälde zu besichtigen sind. Danach zieht die Ausstellung in den dann fertigen Flügel und die Sanierung geht in die zweite Phase.

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Einblick in den Ostflügel der Sempergalerie.

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Laut Projektleiter Holger Krause gab es bisher keine negativen Überraschungen. Der Zustand des Baus sei erwartungsgemäß. Inzwischen sind die meisten Ausstellungsräume wieder im Rohbauzustand. Technik, Lüftung und Verkleidungen sind entfernt. Im Dachgeschoss des Gebäudes laufen die Stahlbauarbeiten zur Ertüchtigung des Dachstuhles. Darüber hinaus begannen im März die Arbeiten an der Fassade. Auf der Zwingerinnenseite werden die ersten neuen Fenster eingesetzt. Auch der Brandschutz wird verbessert, zum Beispiel durch eine maschinelle Entlüftung.

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Die alten Regenwasserrohre hatten die Bausubstanz stark beschädigt. Sie werden jetzt ersetzt.

Quelle: Stephan Lohse

Die Regenwasserleitungen, die 2013 eine sofortige Sanierung nötig gemacht hatten, sind freigelegt und werden jetzt erneuert. Da Semper an der Renaissance-Fassade keine Regenrinnen anbauen wollte, laufen die Leitungen in den Mauern entlang. Bisher sind diese aber weder gedämmt noch druckdicht. Kleine Lecks und Temperaturprobleme hatten in der Vergangenheit zu Wasserschäden und Schimmel geführt, weswegen der Freistaat im vergangenen Jahr kurzfristig 47 Millionen Euro für die sofortige Sanierung bewilligt hatte.

Neben der reinen Sanierung nehmen die Arbeiter auch einige Änderungen vor. So wird es künftig einen barrierefreien Zugang zu allen Ausstellungsräumen im Ostflügel geben. „Künftig können Besucher aus dem Kassen- und Garderobenbereich im Westflügel direkt ins Erdgeschoss des Ostflügels gelangen“, sagte Holger Krause. Zudem wird am Rande des Ostflügels ein neues Treppenhaus samt Personen- und Gemäldeaufzug installiert, damit das Gebäude einen dringend benötigten zusätzlichen Fluchtweg erhält.

„Hier stehen Ästhetik und Praktikabilität gleichermaßen im Vordergrund. Es wird mit der Generalsanierung ein Museum mit internationalem Ansehen aufrechterhalten und das bei laufendem Baubetrieb“, freute sich Finanzminister Georg Unland (CDU) bei seinem Baustellenbesuch. „Ich bin optimistisch, dass sich dies so fortsetzen wird und wir im nächsten Jahr den ersten Bauabschnitt, die östliche Gebäudehälfte, abschließen können.“

sl / dpa

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