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Sachsen-Klinik-Star Andrea Kathrin Loewig feiert als "Lola" bei Sarrasani in Dresden Premiere

Sachsen-Klinik-Star Andrea Kathrin Loewig feiert als "Lola" bei Sarrasani in Dresden Premiere

Lola lebt! Das eigentümliche Varieté-Mädchen, in dessen Rolle einst Marlene Dietrich in „Der Blaue Engel“ zu Weltruhm gelangte, feiert derzeit in einer Neuaufnahme von Regisseur Mario Eick sein Comeback.

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Serien-Star Andrea-Kathrin Loewig vor ihrem Revue-alter-Ego "Lola". Am 1. März hat das Stück im Dresdner Zirkus Sarrasani Premiere.

Quelle: Jane Jannke

Für die Verkörperung des blonden Vamps hat Eick Serien-Ärztin Andrea Kathrin Loewig gewonnen. Am 1. März feiert die Revue im Zirkus Sarrasani Dresden-Premiere.  

Schon mit 20, plauderte Andrea Kathrin Loewig gut gelaunt bei der Vorstellung des Stückes am Donnerstag im Dresdner Dorint-Hotel, sei sie vom Phänomen Marlene Dietrich fasziniert gewesen. Aber erst viele Jahre später, so die 46-Jährige, habe sie die ganze Tiefe der Persönlichkeit und die Tragik hinter dem Leben der Dietrich ermessen können. Loewig, die viele vor allem aus der ARD-Serie „In aller Freundschaft“ kennen, in der sie seit 1999 die Rolle der Ärztin Kathrin Globisch besetzt, hauchte der „Lola“ bereits 2010 in Eicks Neufassung von „Der Blaue Engel“ Leben ein. „Ich dachte mir, warum davon nicht eine Fortsetzung bringen?“, so Regisseur und Autor Eick.  

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Andrea-Kathrin Loewig tauscht den Sachsenklinik-Kittel gegen die Lola-Garderobe.

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In der blonden Andrea Kathrin Loewig fand er auch diesmal seine Wunschbesetzung. „Ein bisschen Lola“, so die Schauspielerin und Tänzerin lachend, „steckt sicher auch in mir.“ Lola wisse schon, was sie wolle und arbeite gezielt darauf hin. „Sie ist aber ebenso schutzbedürftig und stets auf der Suche nach Geborgenheit.“ Wie sie selbst ist auch Lola alleinerziehende Mutter. „So war es schon in der Romanvorlage von Heinrich Mann. Nur in der Verfilmung mit Marlene Dietrich durfte die Heldin nicht Mutter sein, weil das nicht zum Produkt Marlene gepasst hätte“, erzählt Loewig. Seine eigene Tochter hatte der Weltstar stets verleugnen müssen.  

Auch in „Lola“ handelt die Geschichte vom schwierigen Verhältnis eines einfachen Mädchens, das mit Showtanz ihr Überleben und das ihres Kindes sichern will, mit einem angesehenen Mann – einem Präsidenten. Seine Uraufführung erlebte das Stück am 27. November 2012 in der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig; am 1. März feiert es Premiere im Dresdner Zirkus Sarrasani und wird dann im März immer von Freitag bis Sonntag zu sehen sein. Die Wahl des ungewöhnlichen Aufführungsortes fiel nicht zufällig. „Hier gibt es keine große Distanz zum Publikum, jeder ist beinahe mittendrin in der Handlung. Und auch die Zirkusatmosphäre trägt ihren Teil dazu bei, den Charakter einer Revue nochmals zu unterstreichen“, so Mario Eick.  

Karten sind sowohl für die Premiere als auch für die nachfolgenden Termine an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Kosten betragen je nach Sitzkategorie zwischen 32 und 49 Euro. Termine: 1.-3.3., 8.-10.3., 15.-17.3. und 22.-24.3.

Jane Jannke

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