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Riesenhüpfburg in Dresden-Hellerau - Schon fast 2000 Besucher springen was das Zeug hält

Riesenhüpfburg in Dresden-Hellerau - Schon fast 2000 Besucher springen was das Zeug hält

Choreograf William Forsythe mag in Dresden nicht unumstritten sein – sein aktuelles Projekt aber begeistert jung wie alt gleichermaßen. Seit Donnerstag steht im Hellerauer Festspielhaus im Dresdner Norden das White Bouncy Castle.

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Hunderte lassen sich die Gelegenheit nicht entgehen, in Hellerau zu hüpfen.

Quelle: Stephan Hönigschmid

Allein von Donnerstag bis Sonntag strömten 1889 Besucher zu der riesigen Hüpfburg.  "Wir sind sehr zufrieden und die Kollegen von der Forsythe-Company ebenfalls", sagte Sprecherin Katja Solbrig. "In anderen Städten hat es etwas gedauert, bis es richtig los ging. Bei uns gab es hingegen von Anfang an einen großen Ansturm."

Vor allem am Wochenende waren die Plätze oft weit im Voraus vergeben, da nur rund 30 Personen gleichzeitig loslegen dürfen. „Völlige körperliche Destabilisierung, absurde soziale Situationen und die unvermeidliche Einbeziehung der Teilnehmer in das Geschehen bestimmen die charakteristische Kinetik des Schlosses. Ohne Absicht entwickelt sich eine Euphorie, die ansteckend ist und in einigen Fällen sogar süchtig macht“, beschreiben die Macher Forsythe und Dana Caspersen ihre Installation.

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Mit großer Freude besuchen zahlreiche Dresdner die Hüpfburg in Hellerau und springen ausgelassen herum wie die Kinder.

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Und tatsächlich sind die „Teilnehmer“ allesamt nach wenigen Augenblicken auf der riesigen weißen Hüpfburg euphorisiert. Ob Kleinkind, Jugendlicher oder Erwachsener: Ausgelassen springen, hüpfen und laufen die Besucher über die fast 40 Meter lange Fläche. Mancher schafft den Überschlag, andere lassen sich einfach mal fallen oder springen entzückt umher.

15 Minuten dauert eine „Runde“. Das klingt anfangs kurz, erweist sich aber als ausreichend. Kaum einer hüpft die ganze viertel Stunde. Fast jeder ist vorher ausgepumpt und liegt minutenlang einfach träumend auf der Matte. Wer will, kann davor oder danach von einer Aussichtsplattform dem wilden Treiben zusehen.

Noch von Mittwoch bis Sonntag kann in Hellerau gehüpft werden, bevor die Installation weiterzieht nach Berlin. Mittwoch bis Freitag ist von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Am Samstag von 12 bis 18 Uhr und am Sonntag zum Tag des offenen Denkmals von 11 bis 18 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro.

sl

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