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Richtfest im neuen Konzertsaal des Dresdner Kulturpalastes

Richtfest im neuen Konzertsaal des Dresdner Kulturpalastes

Dresden. Die Dresdner Philharmonie hat am Freitag erstmals in ihrem neuen Konzertsaal gespielt - allerdings noch im Rohbau des umgestalteten Kulturpalastes.

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So soll der neue Konzertsaal einmal aussehen.

Quelle: Visualisierung Stadt Dresden

Zum Richtfest erklangen Auszüge aus den „Planeten“ von Gustav Holst. Nach Angaben der Bauleitung liegt das mehr als 80 Millionen Euro teure Vorhaben bei Kosten und Termin voll im Plan. Im Frühjahr 2017 soll der neue Kulturpalast mit seiner alten Fassade fertig sein. Der Rohbau ist nahezu vollendet, im Juli beginnt der Innenausbau. Dann sind 30 Firmen auf der Baustelle präsent. Neben der Philharmonie beherbergt der Bau künftig auch das Kabarett „Die Herkuleskeule“ und die Stadtbibliothek.

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Im Dresdner Kulturpalast wurde mit einem Konzert der Philharmonie feierlich das Richtfest begangen.

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Man sei auf dem Weg zu einem erstklassigen Saal, sagte Axel Walther, Chef der Kommunalen Immobilien Dresden. Nach den Worten des Ersten Dresdner Bürgermeisters Dirk Hilbert (FDP) steht der Kulturpalast nicht nur im Zentrum der Stadt, sondern auch im Zentrum der Aufmerksamkeit und hoher Erwartungen. Er erinnerte daran, dass die Stadt Dresden mit dem Umbau des Palastes sowie des Kraftwerks Mitte zum neuen Domizil für die Staatsoperette und das Theater Junge Generation zwei Großvorhaben parallel bewältige. Dies sei nur möglich gewesen, weil die Stadt mit dem Verkauf der Wohnungsbaugesellschaft (Woba) 2006 schuldenfrei wurde.

Die Einwohner von Dresden und ihre Gäste haben noch bis Sonntag Gelegenheit, die Baustelle zu besichtigen. Die Philharmonie unter Leitung von Michael Sanderling hat zu mehreren „Baustellenkonzerten“ eingeladen. Der Dresdner Kulturpalast war 1969 eröffnet worden und gilt unter Experten als eines der wichtigsten Bauwerke der DDR. Lange Zeit war er mit gut 2400 Plätzen auch der größte Mehrzwecksaal der DDR. Seit 2008 steht der Palast unter Denkmalschutz. Die äußerliche Hülle bleibt erhalten. Der Saal fasst künftig 1800 Zuschauer, die rings um das Orchester Platz nehmen können.

dpa

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