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Rheinländisches Figurentheater gastiert in Dresden

Pippi Langstrumpf macht Dresdner Cockerwiese unsicher Rheinländisches Figurentheater gastiert in Dresden

Pippi Langstrumpf macht ab 4. März die Dresdner Cockerwiese unsicher. Vier Wochen lang gastiert das Rheinische Figurentheater mit dem Stück nach Astrid Lindgrens Kinderbuch-Reihe auf der Wiese vorm Hygiene-Museum.

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Dresden. Sie ist stark, herrlich unerzogen und sie lügt das Blaue vom Himmel herunter. Pippilotta Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf macht ab 4. März die Dresdner Cockerwiese unsicher. Vier Wochen lang gastiert das Rheinländische Figurentheater mit dem Stück nach Astrid Lindgrens Kinderbuch-Reihe auf der Wiese vorm Hygiene-Museum. Bis 28. März sind Familien mit Kindern bereits ab drei Jahren in das beheizte Theaterzelt eingeladen, das 400 Gästen Platz bietet. Vorstellungen sind dienstags bis freitags (jeweils 16 Uhr), sonnabends (15 Uhr), sonntags und am Karfreitag (11 und 15 Uhr) sowie am Ostersonntag und -montag (nur 11 Uhr).

Das Rheinische Figurentheater, das zum vierten Mal in Dresden Station macht, ist ein kleines Familienunternehmen. „Meine Frau Manda und ich, wir haben uns 2008 selbstständig gemacht“, berichtet Helmut Richter. Seitdem reisen die beiden mit ihrem Theater umher – vor allem im Raum Sachsen und in Berlin. Die Wurzeln des Puppentheaters reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. „Alle meine Vorfahren haben Marionettentheater gespielt“, erzählt Richter. Er selbst hat die Kunst von seinem Vater gelernt. „Ich war neun, als ich das erste Mal eine Handpuppe führen durfte“, erinnert sich der jetzt 32-jährige Puppenspieler. Auch Frau Manda stammt aus einer Puppenspieler-Dynastie. Das Ehepaar hat inzwischen drei Kinder, die auch mitreisen – den elfjährigen Antony, die neunjährige Ruby und die kleine Katy. Sie ist gerade vier geworden. Richters Ältester tritt jetzt schon in die Fußstapfen seines Vaters. „Hier in Dresden wird Antony zum ersten Mal eine Rolle übernehmen, er wird den Herrn Nilsson spielen und auch sprechen“, sagt der Puppenspieler. Insgesamt zehn Figuren spielen mit – zum Teil Stabfiguren, zum Teil Handpuppen. „Pippi Langstrumpf und der Herr Nilsson sind Stabfiguren, weil sie beweglicher sind und auch ein bisschen schöner“, erklärt Richter. Er besitzt Handpuppen, die weit über 100 Jahre alt sind. „Die Puppen, die in ,Pippi Langstrumpf’ auftreten, haben wir aber nach der gleichnamigen Zeichentrickserie neu anfertigen lassen“, erklärt er. „Sie wirken mit ihren großen Augen knuffig und kindgerecht.“ In dem Stück haucht Richter sämtlichen Puppen Leben ein. Bis auf die Pippi, die von seiner Frau gespielt wird, und Herrn Nilsson.

Um sich über Wasser halten zu können, machen die Richters im Übrigen alles selbst – von der Werbung bis zum Zeltaufbau. „Zusätzliches Personal können wir uns nicht leisten“, sagt er. Dennoch gönnen sich die Richters im Sommer eine größere Pause – um neue Stücke einzustudieren. Auch zur Weihnachtszeit ist das Rheinländische Figurentheater nicht unterwegs. „Gegen die Konkurrenz der Weihnachtszirkusse in den großen Städten kommen wir einfach nicht an“, bedauert der Puppenspieler.

Eintritt: Erwachsene 9 Euro, Kinder 8 Euro (hinten Tribüne); Erwachsene 11 Euro, Kinder 10 Euro (vorn Stuhlreihen); Tickets: an allen Vorverkaufsstellen bzw. auf www.eventim.de, Tageskasse öffnet 30 Minuten vor Beginn; Infos unter: 0163/4844911

Von Katrin Richter

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