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Rauschender Beifall für Donizettis „Liebestrank“ in der Semperoper Dresden

Rauschender Beifall für Donizettis „Liebestrank“ in der Semperoper Dresden

Gaetano Donizettis „Liebestrank“ wirkte - auch das Publikum in Dresden erlag dem Genuss. Für die Neuinszenierung des Klassikers gab es am Samstagabend in der Semperoper rauschenden Beifall.

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„Liebestrank“ in Dresden

Quelle: Matthias Creutziger

Die Sänger - allen voran der italienische Tenor Giorgio Berrugi (Nemorino) - wurden ausgiebig gefeiert. Auch für die Regie von Michael Schulz gab es ungeteilte Zustimmung.

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L’elisir d’amore / Der Liebestrank in der Semperoper Dresden

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Am Pult der Dresdner Staatskapelle stand Riccardo Frizza. In den weiteren Hauptpartien waren Nadja Mchantaf (Adina), Christopher Magiera (Belcore), Marco Vinco (Dulcamara) und Romy Petrick (Gianetta) zu erleben.Für das Publikum geriet die Inszenierung zu einem italienischen Fest - mit echten Spaghetti beim Hochzeitsschmaus und reichlich Rotwein (sicherlich eher Saft). Dass ausgerechnet französischer Wein als Liebestrank herhalten muss, mag in einer italienischen Oper verwundern. Aber schon in Donizettis Urfassung wurde mit Bordeaux gezecht - in Dresden dürfte der Absatz des Rotweins nach dem Erfolg vom Samstag steigen.

Ein Extra-Lob hatte Regisseur Schulz schon vorab dem Chor der Semperoper gezollt. Für ihn war der „Liebestrank“ die erste Arbeit in Dresden. Fortan soll er als eine Art Hausregisseur agieren. In der kommenden Spielzeit folgen Mozarts „Idomeneo“ und zusammen mit der Staatskapelle und Christian Thielemann bei den Salzburger Festspielen Richard Wagners „Parsifal“.In Dresden ließ Schulz die 1832 uraufgeführte Oper in der Schwebe zwischen Opera buffa und Melodramma. Es gehe darum, die Menschen in dem Stück ernst zu nehmen, sagte der Regisseur unmittelbar vor der Premiere.

Schulz siedelte den Stoff um den liebeskranken Nemorino (Bühnenbild: Dirk Becker) in einem anfangs abgewrackten Ballsaal an. Auch die Akteure in den Kostümen von Renée Listerdal schienen bereits im Dornröschenschlaf. Trist und grau wirkte die Szenerie, als hätte die ganze Gesellschaft die Liebe verlernt. Erst als der Quacksalber Dulcamara mit seinen Mixturen auftaucht, kehrt Farbe ins Leben zurück. Und am Ende gibt es - wie manchmal im Liebesleben - auch ein richtiges Happy End.

dpa

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