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Raumnot für Kreative in Dresden spitzt sich zu – Grünen initiieren aktuelle Stunde im Stadtrat

Raumnot für Kreative in Dresden spitzt sich zu – Grünen initiieren aktuelle Stunde im Stadtrat

Kaum verfügbare Ateliers und stetig steigende Mieten – die Situation für die Kreativen in Dresden spitzt sich weiter zu. Zuletzt meldete der Neustädter Verein Kultur Aktiv eine drastische Mieterhöhung und dringenden Bedarf für neue Räumlichkeiten.

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Quelle: Julia Vollmer

Um auf die schwierige Raumsituation aufmerksam zu machen, hat die Stadtratsfraktion der Grünen am Donnerstag zu einer aktuellen Stunde im Stadtrat aufgerufen. Als Gast wird Torsten Rommel von der Galerie Module anwesend sein, um als Vertreter der kreativen Szene die Problematik zu schildern.

„Die Dresdner Stadtverwaltung hat in der Vergangenheit mehrfach bestätigt, dass in unserer Stadt eine Raumnot herrscht, passiert ist seitdem nichts“, so Christiane Filius-Jehne, die Fraktionsvorsitzende der Grünen-Stadtratsfraktion. Während der aktuellen Stunde wollen die Grünen nun noch einmal ihre Anträge zum Thema vorstellen. „Um die Situation zu entschärfen, setzen wir uns beispielweise für die Weiternutzung durch die kreative Szene im bisherigen Theater Junge Generation und der Staatsoperette ein“, erläutert Torsten Schulze, der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen. Beide stadteigenen Gebäude werden nach dem Umzug der Theater in das Kraftwerk Mitte frei.

Außerdem setzen sich die Grünen für eine Umnutzung des Geländes der Alten Feuerwache in der Neustadt für kreative Zwecke ein. Ursprünglich wollte die Stadt das Gelände selbst nutzen, hat sich nun aber dagegen entschieden. Das Gelände der Feuerwache umfasst 900 Quadratmeter, die Vereine Kultur Aktiv und die Blaue Fabrik haben bereits Interesse an einer Nutzung angemeldet. Derzeit liegt der Antrag zur Diskussion im Kulturausschuss. Eine gute Nachricht für alle Dresdner Kreativen konnte Torsten Rommel vermelden. Auf der Braunsdorfer Straße im Dresdner Westen sind auf 500 Quadratmetern mehrere Erdgeschosswohnungen frei geworden, die nun an Künstler vermietet werden.

Auch die Dresdner SPD fordert die Verwaltung zum Handeln auf. Wilm Heinrich, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Dresden: „Ein hinreichend ausfinanziertes Atelierförderprogramm bildet in einer wachsenden Kunst- und Kulturstadt wie Dresden einen wichtigen Standortfaktor. Die Verwaltung muss den erhöhten Handlungsdruck in diesem Bereich berücksichtigen und wieder einen aktiven Beitrag leisten, die bildende Kunstszene in Dresden zu pflegen und zu fördern.“

Julia Vollmer

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