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Rainald Grebe und seine Kapelle der Versöhnung improvisieren in Dresden

Start der Sommertour Rainald Grebe und seine Kapelle der Versöhnung improvisieren in Dresden

Mit einem umjubelten Auftritt haben Rainald Grebe und seine Kapelle der Versöhnung am Mittwochabend in der Dresdner Saloppe den Auftakt ihrer Sommer-Tour gefeiert. Dabei ließen sich Band und Publikum auch nicht vom teils starken Regen stören.

Mit einem umjubelten Auftritt haben Rainald Grebe und seine Kapelle der Versöhnung am Mittwochabend in der Dresdner Saloppe den Auftakt ihrer Sommer-Tour gefeiert.

Quelle: privat

Dresden. Mit einem umjubelten Auftritt haben Rainald Grebe und seine Kapelle der Versöhnung am Mittwochabend in der Dresdner Saloppe den Auftakt ihrer Sommer-Tour gefeiert. Dabei ließen sich Band und Publikum auch nicht vom teils starken Regen stören.

Grebe kombinierte vor den rund 1000 Fans einmal mehr Professionalität, hintergründige Ironie und eine Spur Anarchie. So geriet das Konzert immer wieder zur Probe vor Publikum. Der Schöpfer von „melodiös absurden Sachen“ (Grebe über Grebe) verpasste mehrfach seinen Text, kokettierte mit den Erkrankungen und Verletzungen der Band und dem völligen Verzicht auf Proben vorab.

Geschadet hat es nicht: Dafür sind Grebe sowie Martin Brauer und Marcus Baumgart längst zu gut eingespielt. Zudem ist Serge Radtke hinzugekommen, der bereits im deutlich größeren „Orchester der Versöhnung“ dabei war.

Die Lieder in der Saloppe sind meist recht neu. Weiterhin kreist Grebe um das Thema Stadt- und Landleben. „Das Volk“ passt zwar erschreckend gut zur Dresdner Befindlichkeit, ist für einige aber deutlich zu subtil angelegt. Seine Sachsen-Hymne darf natürlich nicht fehlen, auch wenn der Himmel eher nicht zum Thema passen will.

Doch richtig ausgelassen will die Stimmung nicht werden. Als es direkt nach der Pause zu regnen beginnt, scheint sich was zu entwickeln. „Ich bin der Präsident“ funktioniert bestens, doch es hält nicht an.

Dafür sorgt der Star des Abends aber auch selbst, indem er immer wieder das Tempo rausnimmt. Grebe trägt Kalauer vor, flutet die Tuba von Serge Radtke mit Mineralwasser oder räuchert Bühne und Publikum für Minuten ein.

Zwei Stunden probt sich Grebe mit seiner kleinen Generalinventur durch seine Auswahl aus rund 100 Songs. Langweilig wird’s nie, erschreckend schnell ist es vorbei. Im März ist Grebe wieder in Dresden, dann mit neuem Programm und solo.

Von sl

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