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Pur bringt familiäres Gänsehaut-Gefühl ans Dresdner Königsufer

Pur bringt familiäres Gänsehaut-Gefühl ans Dresdner Königsufer

Überpünktlich haben die schwäbischen Musiker von Pur am Sonnabend um 19.59 Uhr ihr Dresdner Gastspiel begonnen. Auf einer in blaues Scheinwerferlicht getauchten Bühne legten sie mit dem gleichnamigen Titelsong ihres aktuellen Albums „Schein und Sein“ gleich tatkräftig los.

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Pur bei ihrem Konzert in Dresden.

Quelle: Hauke Heuer

Obwohl auf dem Areal der Filmnächte am Elbufer durchaus noch mehr Besucher Platz gehabt hätten, tat das der Stimmung keinen Abbruch.

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PUR gaben am Samstagabend vor rund 6000 Zuschauern ein Konzert am Dresdner Elbufer.

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Von der ersten Minuten an stimmte das erstaunlich textsichere Publikum in die emotionalen Lieder von Pur ein. Wenn man sich so umschaute, konnte man fast den Eindruck gewinnen, dass einige Familien den Schulanfang ans Königsufer verlegt hatten. Etliche Familien feiertern die Songs von Pur.

Pur-Frontsänger Hartmut Engler tat zusätzlich zu den Gesangseinlagen mit dem Erzählen von kurzen Anekdoten oder dem Verschenken einer Plüschkatze sein übriges, um die Familienatmosphäre zu verstärken. „Ich freue mich, dass das Konzert im Hellen beginnt, denn dadurch kann ich Euch alle sehen. Es ist immer wieder schön, nach Dresden zu kommen“, sagte er und betonte, wie wichtig im Leben trotz aller Sorgen und Probleme das menschliche Miteinander sei. Passend dazu erklang das Lied der „Der bestmögliche Versuch“, ein Song, der exemplarisch für viele Pur-Songs stehen könnte, vermittelt er doch die optimistische Botschaft: Es geht weiter. Auch wenn man einmal scheitert und scheinbar nichts gelingt, wird man gemeinsam mit guten Freuden eine Lösung finden: Alles wird gut.

 Eher nostalgische Gefühle kamen hingegen bei „Weißt du noch?“ auf. Bereits in der Anmoderation sprach Hartmut Engler über Dinge wie den ersten Tag im Kindergarten, in der Schule oder am Arbeitsplatz. Im Lied selbst drehte sich dann aber alles, wie sollte es anders sein, um den Zauber der ersten Liebe. Wie aus dem Nichts tauchten plötzlich zahlreiche Wunderkerzen im weiten Rund des Filmnächte-Areals auf und die Besucher summten selig die Melodie mit. Alles in allem setzten Pur an diesem Abend auf eine Mischung aus aktuellen Songs und dem Besten aus den vergangenen 30 Jahren. Klassiker wie „Abenteuerland“ oder „Lena“, das erste Lied, mit dem Pur 1990 in den Single-Charts landeten, durften da natürlich nicht fehlen. Nach etwas mehr als zwei Stunden und mehreren Zugaben endet das Konzert Und wenn man in die Gesichter der kleinen und großen Besucher blickte, waren diese durchaus zufrieden mit dem, was sie da geboten bekommen haben.

Stephan Hönigschmid

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