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Premiere in der Semperoper Dresden: Publikum feiert „La clemenza di Tito“

Premiere in der Semperoper Dresden: Publikum feiert „La clemenza di Tito“

Die eher selten gespielte Mozart-Oper „La clemenza di Tito“ ist in Dresden auf große Resonanz gestoßen. Bei der Premiere am Samstagabend in der Semperoper applaudierte das Publikum am Ende sogar rhythmisch, was sonst eher im „Musikantenstadl“ gängige Praxis ist.

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Die eher selten gespielte Mozart-Oper „La clemenza di Tito“ ist bei der Premiere in Dresden auf große Resonanz gestoßen.

Quelle: Matthias Creutziger

Nach den Neuinszenierungen von „Swanda, der Dudelsackpfeifer“ von Jaromír Weinberger im März und Gaetano Donizettis „Liebestrank“ im April war das bereits die dritte Neuinszenierung in Folge, die in Dresden ungeteilte Zustimmung stand.

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Die Mozart-Oper „La clemenza di Tito“ ist in Dresden auf große Resonanz gestoßen. Bei der Premiere am Samstagabend in der Semperoper applaudierte das Publikum am Ende sogar rhythmisch.

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Selbst dem Regieteam um Bettina Bruinier wurde ausgiebig gehuldigt. Das Dresdner Publikum steht im Ruf, eher konservativ eingestellt zu sein.Allerdings ging Bruinier bei ihrer Inszenierung auch keine Experimente ein. Sie erzählte die Geschichte um den gütigen Herrscher Titus, der trotz aller Ränkespiele seinen Kontrahenten verzeiht, geradlinig und fabelhaft - alle Akteure erscheinen als Fabelwesen.

Titus (Steve Davislim) ist halb Mensch, halb Adler, sein Freund Sesto (Anke Vondung) kommt als Hund daher und die Damen und Herren des Staatsopernchores tragen als Echsen lange Schwänze. Selbst ein große Wanze hört und spielt mit. Premierenpech gab es nur einmal, als ein Kopf der Ahnengalerie römischer Kaiser aus knapp zehn Metern Höhe auf die Bühne krachte - von den Akteuren kam keiner zu Schaden. Lange vorbei sind die Zeiten, als spartanische Bühnenbilder selbst minimalistische Geschmäcker unbefriedigt ließen. Bühnenbildner Volker Thiele und Mareile Krettek (Kostüme) schöpften aus dem Vollen.

Die Staatskapelle Dresden unter Leitung des Tschechen Tomás Netopil spielte in Höchstform und trug genau wie der sehr schön klingende Staatsopernchor (Einstudierung: Christof Bauer) zum Augen- und Ohrenschmaus bei. Im Solistenensemble ragte vor allem Anke Vondung heraus, die viele Bravo-Rufe bekam. Aber auch Amanda Majewski als Vitellia, Stephanie Atanasov (Annio) und Elena Gorshunova (Servilia) erhielten viel Beifall.

Jörg Schurig, dpa

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