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Positive Reaktionen auf Berufung von Ackermann in Dresden

Neue SKD-Chefin Positive Reaktionen auf Berufung von Ackermann in Dresden

Mit der Berufung von Marion Ackermann zur künftigen Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) hofft der Freistaat Sachsen auf eine positive Weiterentwicklung der Einrichtung.

Marion Ackermann

Quelle: dpa

Dresden. Mit der Berufung von Marion Ackermann zur künftigen Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) hofft der Freistaat Sachsen auf eine positive Weiterentwicklung der Einrichtung. „Mit ihr haben wir eine versierte Leiterin großer Museen und eine anerkannte Kunsthistorikerin gefunden“, sagte Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) am Donnerstag nach Bekanntgabe der Personalie in der Elbestadt. Die Leiterin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf folgt im November auf Hartwig Fischer, der seit April Direktor des berühmten British Museum in London ist.

Sachsen setzt laut Stange mit Blick auf die „große Tradition“ der Pflege seines Staatsschatzes und die Entwicklung des Museumsverbundes auf die umfangreichen Erfahrungen der 51-Jährigen als Museumschefin und Wissenschaftlerin. Der kommissarische SKD-Chef Dirk Syndram bezeichnete die Berufung der promovierten Kunsthistorikerin als „eine glückliche Fügung“, das Team freue sich auf die „ebenso erfahrene wie neugierige und kluge Chefin“.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) freut sich auf die künftige Generaldirektorin. „Ich freue mich, dass sie sich trotz vieler internationaler Möglichkeiten für Dresden entschieden hat“, sagte er am Donnerstag. Mit ihrer Führungsstärke werde sie den Museumsverbund weiter in der Weltklasse der Kunstinstitutionen etablieren und neue Akzente zu setzen. Er wünscht sich „spannende Diskurse durch und über Kunst, erfolgreiche Ausstellungen und vor allem auch nachhaltige Angebote gerade für junge Menschen“. Die SKD seien auch Bildungs- und Wissenschaftsort „und brauchen das Publikum der Zukunft“.

„Mich reizt der Dialog zwischen Freier und Angewandter Kunst, der sich durch die Sammlungen zieht und tief in der Tradition Sachsens verankert ist“, sagte die Expertin für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Die besondere Konstellation der SKD inklusive ethnologischer Museen sei die ideale Basis, „um Dialoge zwischen den Kulturen der Welt weiter zu intensivieren“.

Von dpa

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