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Platz oder Straße für Kurt Masur: Leipzig soll Maestro noch 2016 ehren

Stadträte machen Dampf Platz oder Straße für Kurt Masur: Leipzig soll Maestro noch 2016 ehren

Leipzig soll seinem ehemaligen Gewandhauskapellmeister Kurt Masur noch 2016 einen Platz oder eine Straße widmen. Der Unions-Fraktion im Stadtrat war das bisherige Procedere viel zu langsam.

Kurt Masur bei einem Konzert 2012 in Peenemünde.

Quelle: dpa/Archiv

Leipzig. Leipzig will eine Straße oder einen Platz dem ehemaligen Gewandhauskapellmeister Kurt Masur widmen. Das soll nun doch schneller gehen, als zunächst von der Verwaltung beabsichtigt: Der Stadtrat folgte am Mittwoch einem Antrag der CDU-Fraktion. Danach soll die Benennung bis zum ersten Todestag des Maestros am 19. Dezember 2016 erfolgen.

Die Unionsfraktion zeigte kein Verständnis dafür, dass Leipzig die Widmung erst für den 90. Geburtstag Masurs am 18. Juli 2017 ins Auge gefasst hatte. Ein Gremium unter Federführung des Kulturamts sollte bis dahin mit externen Experten Anregungen aus der Bevölkerung sichten und einen Vorschlag machen, hieß es aus dem Dezernat Allgemeine Verwaltung.

„Welche externen Experten denn“, fragte Unions-Stadträtin Andrea Niermann. „Warum sollen die das besser wissen als wir Leipziger?“ Sie erinnerte auch daran, dass im US-Bundesstaat New York schon Anfang Juni ein „Masur Drive“ in Erinnerung an den Musiker und Dirigenten eröffnet worden war. Die Masur-Familie weihte die Straße persönlich mit ein.

„Es gibt keinen Konflikt zwischen der Verwaltung und dem Stadtrat“, versuchte Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) zu entschärfen. Zahlreiche Vorschläge für Benennungen von Sälen, Straßen und Plätzen hätten die Verwaltung erreicht und würden ausgewertet.

Ursprünglich hatte die CDU-Fraktion konkret die Widmung des Platzes, der durch Gewandhaus, Moritzbastei, Universitätsstraße und Universität begrenzt wird, vorgeschlagen. In der Neufassung des Antrags ließ die Union den Ort offen, beharrte aber auf dem Dezember-Termin. Diesem Vorschlag konnte eine Mehrheit der Stadträte folgen – jetzt ist die Verwaltung in der Pflicht.

Von Evelyn ter Vehn

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