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Philharmonie unterstützt Pläne zum Kulturpalastumbau

Philharmonie unterstützt Pläne zum Kulturpalastumbau

Der Orchestervorstand der Philharmonie hat sich im Vorfeld der Stadtratssitzung am Donnerstag nächster Woche erstmals öffentlich zum geplanten Umbau des Kulturpalastes positioniert - und unterstützt die Pläne zum Umbau.

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Die Dresdner Philharmonie.

Quelle: Dietrich Flechtner

Bislang habe sich das Orchester als „Nutznießer" dieses Vorhabens zurückgehalten, doch leider habe man feststellen müssen, „dass die öffentlich geführte Debatte zum Teil eher einem Glaubenskrieg gleicht, als dem Austausch und Abwägen wirklich belastbarer Argumente", schreibt der Orchestervorstand in einem Offenen Brief an die Fraktionen im Stadtrat.

Die Philharmoniker gelangen in Kenntnis der Planungen und nach intensiven Gesprächen mit Architekten und Akustikern zu der Überzeugung, dass nur durch einen Saalneubau im Dresdner Kulturpalast ein erstklassiger, international auf höchster Ebene konkurrenzfähiger Konzertsaal entstehen kann. „Sowohl die Größe des Baufensters, die zeitlichen Vorgaben sowie der finanzielle Rahmen scheinen uns hierfür optimal", schreibt der Vorstand in dem Offenen Brief.

 

Dieser neue Saal werde die Unterhaltungskunst keineswegs aus dem Kulturpalast verbannen, wie der Blick auf vergleichbare Säle im Leipziger Gewandhaus, in der Berliner und der Kölner Philharmonie zeige, wo selbstverständlich eine breit gefächerte Nutzung erfolgreich praktiziert werde. Über die vielfältige Nutzung des Saales hinaus biete gerade die zusätzliche Verknüpfung mit der städtischen Bibliothek, der Herkuleskeule, dem Besucherzentrum der Frauenkirche sowie dem zentralen Ticketservice ideale Voraussetzungen dafür, dass sich der Kulturpalast im Herzen der Stadt zu einem lebendigen kulturellen Zentrum entwickeln und ganztägig von den Dresdnern und ihren Gästen genutzt werden könne.

Auf seiner nächsten Sitzung stellt der Rat die letzte Weiche. Ende nächsten Jahres läuft die Betriebsgenehmigung für den „Kulti" aus. Dann soll der Umbau beginnen. In allen Ausschüssen gab es bislang eine breite „Umbau-Mehrheit" aus CDU, Grünen, FDP und Bürgerfraktion.

Ralf Redemund

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