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Pegida-Demonstrationen: Büchnerpreisträger Grünbein attackiert Dresdner

Pegida-Demonstrationen: Büchnerpreisträger Grünbein attackiert Dresdner

Büchnerpreisträger Durs Grünbein ist angesichts der Pegida-Demonstrationen mit seiner Heimatstadt Dresden und ihrer Bevölkerung hart ins Gericht gegangen.

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Durs Grünbein

Quelle: André Kempner

„Seit der Schulzeit war mir die Denkweise dieser Starrköpfigen, von der Geschichte Frustrierten, geografisch in die Ecke Gestellten immer wieder begegnet“, so der Lyriker, der in Dresden geboren und aufgewachsen ist, in einem Beitrag für die „Zeit“ (Donnerstag).

Das Dresdner Wir-Gefühl sei geprägt von „wir sind hier die Dummen, die Abgehängten“. Er kenne den „Drang der Eingeborenen, Mehrheiten zu bilden und die Abweichler niederzubrüllen“, meinte der 52-Jährige.

„Du sollst nicht Widerstand leisten gegen den Mehrheitswillen, war die Aussage. Es ist das oberste Gebot dieser Leute im Tal“, so Grünbein weiter. Mit Sorge schaue er auf die Proteste von „neuen Kleinbürgern, Sklaven der Konsumwirtschaft“, die Ängste schürten, „weil die Freiheit ihnen zu groß ist“.

dpa

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