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Pause für Polarkreis 18: Künstler schließen sich in Dresden zur Gruppe „Atlas“ zusammen

Pause für Polarkreis 18: Künstler schließen sich in Dresden zur Gruppe „Atlas“ zusammen

Die Musiker von Polarkreis 18 um Sänger Felix Räuber gründeten am Freitag eine neue Künstlergruppe. Den Grundstein legten sie bei einer Party der Jungen Kunstfreunde Dresden im Lipsius-Bau.

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Felix Räuber von Polarkreis 18 in Dresden. (Archiv)

Quelle: Dominik Brüggemann

„Dadurch, dass wir mit Polarkreis 18 momentan eine Pause - kein Aus - sonder eine Pause einlegen, haben wir gesagt, wir stellen ein eigenständiges Programm zusammen", berichtet Räuber gegenüber DNN-Online. Gebündelt wird die Flut der Projekte in einer neuen Künstlergruppe unter dem Namen „Atlas". Die Künstlergruppe soll Schriftstellern, Musikern und Malern als Plattform dienen. Regelmäßige Veranstaltungen sollen folgen, so Räuber im Gepräch. Heart Islands, das Projekt des Schlagzeuger Christian Grochau, erhielt am Freitagabend unter anderem vokale Unterstützung von Schauspieler und Sänger Christian Friedel. „Das geht in die Richtung von Bodi Bill, Aparat, Elektronika", so Räuber. Auch der Gitarrist Philipp Makolies macht momentan sein eigenes Ding. Unter dem Namen „Lestat Vermon" präsentiert er seine ganz eigene Art von Gitarrenmusik. Am Freitag spielte er nicht, schaute sich aber die neuen Projekte seiner Kollegen an.

Ein weiteres Projekt hört auf den Namen „Codex" und bezeichnet das DJ-Set von Felix Räuber und Christian Friedel. „Das Projekt ist extrem jung und wurde für diese Veranstaltung ins Leben gerufen. Durch die Proben haben wir festgestellt, dass wir daraus ein Live-Set machen wollen. Wir wollen künftig eigene Elektronische Songs produzieren und dazu live singen", erklärt er den aktuellen Planungsstand. Als wesentlich technoider und experimenteller bezeichnet Räuber die Richtung im Vergleich zu bisherigen Songs der alten Band, die er noch am Freitagabend in tanzbarer Form präsentierte.

Die Band Polarkreis 18 macht somit Pause. Und für Felix Räuber fühlt sich das allem Anschein nach gut an. „Wir sind Künstler, die sich austoben wollen. Wir wollen uns dem bisherigen Erwartungsdruck ein Stück weit entziehen. Wir wollen einfach machen, was wir wollen", fasst Sänger Räuber die aktuellen Projekte zusammen.

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Bis Mitternacht die Ausstellung „Gerhard Richter.Atlas“ im Lipsius-Bau anschauen und danach im Museum tanzen: die Jungen Kunstfreunde der Staatlichen Kunstmuseen (SKD) machten diese rare Gelegenheit am Freitagabend möglich.

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Dominik Brüggemann

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