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Panzer rollen vor das Militärhistorische Museum Dresden - Außenarbeiten sind fast beendet

Panzer rollen vor das Militärhistorische Museum Dresden - Außenarbeiten sind fast beendet

Die Außenarbeiten am neuen Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden sind fast vollendet. Derzeit wird die Freifläche mit Panzern und anderen großen Objekten aufgerüstet.

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Vor dem Militärhistorischen museum in Dresden-Albertstadt sind zahlreiche Panzer aufgestellt.

Quelle: dpa

Wie bei den Exponaten im Inneren ist auch die Anordnung der Außenexponate nicht zufällig. Fahrzeuge der Bundeswehr und der NVA stehen sich gegenüber und sollen so den Gegensatz darstellen. Kampffähig sind die Modelle aber nicht mehr. Die Panzer wurden komplett entkernt und dafür witterungsfest gemacht.

Die Hausherren zählen unterdessen die Tage bis zur Wiedereröffnung des Museums am 14. Oktober. Auch Star-Architekt Daniel Libeskind, der den Entwurf für den spektakulären Umbau lieferte, kommt nach Dresden. Die Kosten mussten am Ende noch einmal nach oben korrigiert werden. Demnach hat der Bau 62,5 Millionen Euro verschlungen. Auf knapp 20 000 Quadratmetern Fläche dokumentiert die Schau fortan mit rund 10 000 Exponaten Militärhistorie als Kulturgeschichte der Gewalt.

Dabei will Direktor Matthias Rogg das Museum als offenes Diskussionsforum präsentieren. „Was ich dem Besucher auf jeden Fall empfehlen möchte, ist viel Zeit mitzubringen. Oder gleich einen zweiten Besuch einzuplanen“, sagte Rogg. Sieben Jahre war das frühere Arsenal und spätere DDR-Armeemuseum eine Baustelle. Nun schiebt sich ein keilförmiger Neubau wie ein Schiffsbug durch das Gemäuer. Libeskind möchte so die Brüche in der deutschen Militärgeschichte deutlich machen. Während die Besucher im „alten“ Museumsteil 700 Jahre Militärhistorie in chronologischer Folge abschreiten können, bietet der moderne Keil eine thematische Sicht.

dpa/sl

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