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Palaissommer Dresden startet am Freitag – Open-Air-Galerie wird aufgebaut

Palaissommer Dresden startet am Freitag – Open-Air-Galerie wird aufgebaut

Am Freitag feiert der diesjährige Palaissommer seinen Auftakt. Am Donnerstag laufen die letzten Aufbauarbeiten hinter dem Japanischen Palais: Gastronomie-Mitarbeiter schleppen Getränkekisten und Gläser, Künstler platzieren ihre Gemälde an der 60 Meter langen Galerie-Wand im Freien.

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Die HfBK-Studenten Shengjie Zong (l.) und Jonas Engelhardt zeigen ihre Werke beim Palaissommer.

Quelle: Tanja Tröger

Bis 23. August werden die Werke zu sehen sein.

Die geschwungene rote Wand mit ihren über 100 Bildern bildet das Zentrum der sechsten Palaissommer-Ausgabe und steht gleichzeitig für den Schwerpunkt des Open-Air-Festivals: die Malerei unter freiem Himmel. Rund 25 Künstler, die bei vergangenen Palaissommern dabei waren, zeigen ihre Werke. Dabei hängen Gemälde von Autodidakten und anerkannten Künstlern einträchtig nebeneinander – eine Seltenheit im Kunstbetrieb. Täglich ab 12 Uhr können Besucher die Freiluft-Ausstellung „Das Wahre, Schöne und Gute“ betrachten, die Bilder käuflich erwerben und mit den anwesenden Künstlern ins Gespräch kommen. Nachts und bei Regen werden die Kunstwerke selbstverständlich abgenommen und diebstahlsicher weggeschlossen.

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Mehr als 100 Gemälde werden täglich in der 60 Meter langen Open-Air-Galerie hinter dem Japanischen Palais zu sehen sein.

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„Die Ausstellung ist eine super Möglichkeit für uns, unsere Werke zu präsentieren, und außerdem kriegen wir Material gestellt und können hier malen“, freuen sich die Palaissommer-„Frischlinge“ Jonas Engelhardt und Shengjie Zong, die im zweiten Jahr an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden studieren. Die beiden jungen Männer haben aber auch ein wenig Sorge um ihre Ölgemälde. „Das Risiko gehen wir aber gern ein, wir haben Vertrauen in die Leute hier.“

Schon „alte Hasen“ beim Palaissommer sind Wenke Richter und Anika Raaz aus Senftenberg. In der Open-Air-Galerie zeigen sie ihre Malereien, die Gothic-Dame Anika augenzwinkernd mit „schwarz und bunt“ beschreibt. An fast jedem Augusttag wollen die Frauen nun nach Dresden pendeln, wenn es ihre Zeit erlaubt.

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Im Rahmen des Palais Sommer bieten die Yoga-Lehrerinnen Barb Weymann und Elke Rudolph Übungssessions im Freien an.

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Palaissommer bis 23. August mit Freilicht-Malerei, Yoga, Klavier- und Hörspielnächten

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Aleko Adamia organisiert die Freilicht-Ausstellung mit mehr als 100 Gemälden ebenso wie die Pleinair-Akt-Malerei von "Susanna im Bade".

Quelle: Tanja Tröger

Die Freilicht- oder Pleinair-Malerei bildet den Kern des Palaissommers. Drei Wochen lang arbeiten Profis und „Amateure“ gemeinsam auf der Wiese hinter dem Japanischen Palais. An zwei Sonnabenden fallen die Hüllen: Mit drei (Akt-)Modellen wird die biblische Geschichte von „Susanna im Bade“ nachgespielt und natürlich von den Künstlern auf Leinwände gebannt. Der künstlerische Leiter Aleko Adamia hat schon Erfahrung mit solchen Inszenierungen. So stellte er beispielsweise schon zwei Mal das „Frühstück im Grünen“ nach, ebenfalls mit einer nackten Frau und zwei bekleideten Herren.

An den August-Abenden lockt der Palaissommer mit sechs Klaviernächten, bei denen internationale Pianisten Werke von Chopin, Bah, Beethoven, Rachmaninow oder Schubert spielen. Wer sich eher für gesprochenes Wort begeistert, ist wahrscheinlich bei den Hörspielnächten gut aufgehoben. Mehrere Krimis, eine japanische Liebesgeschichte, Blick in die Welt von Russlanddeutschen oder Migrantentöchtern oder doch eine Parabel des portugiesischen Literaturnobelpreisträgers José Saramago – was soll’s sein? Weitere Abende widmen sich dem Film (Tarkowskis „Iwans Kindheit“), der Poesie, klassischer Musik, Salsa, Flamenco, Jazz und Chanson sowie dem Chorgesang. Für den 6. August versprechen die Veranstalter mit dem Konzert „Barfuß durch Hiroshima“ eine „große, eindringliche Sache“. Am 70. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf die japanische Stadt improvisieren die Dresdner Sinfoniker live zu Manga-Großprojektionen.

Auch „Yoga im Park“ gehört in diesem Jahr wieder zum Palaissommer. Diesmal kann fast täglich geübt werden, und es wird auch Familienyoga angeboten.

ttr

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