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„Ostrale“ holt Kunst aus aller Welt nach Dresden

„Ostrale“ holt Kunst aus aller Welt nach Dresden

Rund 90 Künstler aus 17 Ländern präsentieren sich von Freitag an auf der internationalen Ausstellung „Ostrale ’013“ in Dresden. Bis zum 15. September sind zeitgenössische Malereien, Fotografien, Plastiken und Installationen zu sehen - in diesem Jahr unter dem Motto „wir überschreiten den rubikon“.

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Die Installation „Nutze Dein Leben und sei mein“ von Manja Barthel ist bei der „Ostrale“ auf dem ehemaligen Schlachthofgelände im Ostragehege zu sehen.

Quelle: Oliver Killig dpa

„Auch wir überschreiten im siebenten Jahr unseres Bestehens Grenzen, wollen uns ein Stück neu ausrichten“, sagte der künstlerische Leiter, Moritz Stange, am Donnerstag in Dresden. So werden erstmals beim „Artwalk“ Dresdner Galerien einbezogen, auch Ausstellungen in der Innenstadt stehen auf dem Programm. Das Gros der Arbeiten ist allerdings auf dem Gelände des historischen Hans-Erlwein-Schlachthofes zu sehen, in ehemaligen Heuböden und Futterställen.

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Die Installation „Nutze Dein Leben und sei mein“ von Manja Barthel.

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Das Festival, das vor allem jungen und eher unbekannten zeitgenössischen Künstlern ein Podium bieten will, wird auch als „kleine Documenta“ bezeichnet. „Allerdings fließen dort Millionen, wir sind froh, wenn wir 500 000 Euro zusammenbekommen“, so Leiterin Andrea Hilger. Im nächsten Jahr stünden dringende Sanierungsarbeiten an, zudem hoffen die Organisatoren auf eine langfristige Lösung - bisher gelten die Mietverträge mit der Stadt nur für ein Jahr.

Auch wenn durch das Hochwasser die Aufbauarbeiten um etwa eine Woche in Verzug geraten sind, soll alles pünktlich zur Eröffnung am Freitag fertig sein. Am Abend lädt dann unter anderem Künstler David Grasekamp zu seiner Performance ein: Er wird seine detailgetreu gemalten Waffen vor den Augen der Zuschauer überpinseln. Zu sehen sind auch die Selbstporträts der niederländischen Fotografin Lilith Love oder eine „Applaus-Installation“ von Via Lewandowsky, für die er den Beifall von 80 Menschen aufgenommen hat.

Begleitet wird die „Ostrale’013“ von Performances, Tanz- und Theateraufführungen sowie zahlreichen Workshops. Am 23. August wird der mit 10 000 Euro dotierte „Cool Silicon Art Award“ an Künstler verliehen, die sich mit dem Thema Energieeffizienz auseinandersetzen.

dpa

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