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Oscar-Preisträger István Szabó eröffnet Osteuropäische Filmtage

Filmfestival in Dresden Oscar-Preisträger István Szabó eröffnet Osteuropäische Filmtage

Oscar-Preisträger István Szabó wird die 3. Osteuropäischen Filmtage im November in Dresden eröffnen. Bei der Auftaktveranstaltung mit seinem Film „Taking Sides – Der Fall Furtwängler“ wird der ungarische Regisseur anwesend sein.

Quelle: PR/Gabriele Gorgas

Dresden. Oscar-Preisträger István Szabó wird die 3. Osteuropäischen Filmtage im November in Dresden eröffnen. Bei der Auftaktveranstaltung mit seinem Film „Taking Sides – Der Fall Furtwängler“ wird der ungarische Regisseur anwesend sein und nach der Vorstellung zum Gespräch zur Verfügung stehen.

Die Osteuropäischen Filmtage finden vom 6. bis 15. November im Kino in der Fabrik statt. Bereits zum dritten Mal stellt der Verein KinoFabrik e.V. das kleine Festival auf die Beine. Die Dresdner Filmenthusiasten widmen ihrem Stargast eine Retrospektive, in der Szabós relativ unbekannte Frühwerken wie „Feuerwehrgasse 25“, „Budapester Legende“ oder „Zimmer ohne Ausgang“ gezeigt werden. Daneben laufen natürlich auch der Oscar-prämierte „Mephisto“ und das Nachwende-Drama „Süße Emma, liebe Böbe“ von 1992.

Der Schwerpunkt des Festivals liegt jedoch auf aktuellen Produktionen aus Osteuropa, die erstmals in Dresden zu sehen sein werden. Favorit der Organisatoren und damit unbedingte Empfehlung ist der russische Publikumsliebling „Der Geograf, der den Globus versoff“, der den Hauptpreis des Filmfestival Cottbus erhielt. Der Film erzählt die sympathische und selbstironische Geschichte über einen klassischen Antihelden im postsowjetischen Russland. Das Spektrum der Dresdner Premieren ist breit gefächert: von einer sommerleichten Liebes- und Beziehungskomödie vom Balkan („Love Island“) über ein schwarzhumoriges Drama („Body“, Polen) und einen spannenden, westernhaften Thriller („Die Flüchtigen“, Russland) bis hin zu einem radikalen Jugenddrama ganz ohne Dialog („The Tribe“), das in einem ukrainischen Gehörloseninternat spielt.

In einer Sondervorführung mit anschließendem Gespräch stellen die Festivalmacher den  Dokumentarfilm „Der serbische Anwalt – Verteidige das Unfassbare!“ vor. Darin wird der Anwalt porträtiert, der am internationalen Gerichtshof in Den Haag den mutmaßlichen Kriegsverbrecher Radovan Karadžić verteidigt.

An die politische Wende vor einem Vierteljahrhundert erinnern die Organisatoren und das Deutsch-Polnisch-Russische Forum „Wandel in Erinnerung“ mit einem speziellen Filmtag: Mit je einem deutschen („Stilles Land“, der erste Langspielfilm von Andreas Dresen), russischen („Alles wird gut“) und polnischen Film („Disco Polo“) wird auf die Zeit und Wahrnehmung der politischen Wende zurückgeblickt. Dazu werden Gäste das KIF besuchen, unter anderem der Berliner Schauspieler Thorsten Merten („Stilles Land“, „Halbe Treppe“, Fernsehserie „Sedwitz“).

Drei Veranstaltungen widmen die Festivalmacher dem sowjetischen Meisterregisseur Sergej Eisenstein. Dessen berühmter Film „Panzerkreuzer Potemkin“ wird ebenso zu sehen sein wie „Eisenstein in Guanajuato“, der neue Film des britischen Filmemachers Peter Greenaway. Außerdem stellt Ex-Schauburg-Chef Frank Apel in der „Kleinen Filmakademie“ Eisenstein näher vor.

Nicht fehlen darf das dreieinhalbstündige Filmepos „Sibiriade“ mit einem traditionellen russischen Frühstück: Fisch, Kaviar, Knobi, eingelegtes Gemüse und natürlich das eine oder andere „Wässerchen“.

Die Karten kosten zwischen 4 und 6,50 Euro (außer Eröffnung und „Sibiriade“).

www.kinofabrik-dresden.de

ttr

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