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Olli Schulz gibt in Dresden den Showman mit Herz

Konzert in der Reithalle Olli Schulz gibt in Dresden den Showman mit Herz

Mit rund 700 Fans hat Musiker Olli Schulz am Mittwochabend sein bisher größtes Dresdner Konzert gefeiert. In der Reithalle begeisterte der Wahlberliner seine Fans nicht nur mit leidenschaftlich vorgetragenen Songs, sondern auch mit seinen Entertainer-Qualitäten.

Quelle: privat

Dresden. Mit rund 700 Fans hat Musiker Olli Schulz am Mittwochabend sein bisher größtes Dresdner Konzert gefeiert. In der Reithalle begeisterte der Wahlberliner seine Fans nicht nur mit leidenschaftlich vorgetragenen Songs, sondern auch mit seinen Entertainer-Qualitäten.

„Musik war immer meine große Liebe“ sagt Schulz. Dabei hat er seinen aktuellen Erfolg eher dem Fernsehen zu verdanken. Als Sideskick von „Joko und Klaas“ wurde Schulz erst einem größeren Publikum bekannt, so dass er, der früher auch mal im Auto schlafen musste, inzwischen als Vater zweier Töchter in Berlin-Grunewald lebt.

Olli Schulz am 2.11. in der Reithalle Dresden

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Das Dresdner Konzert beweist dabei, dass Olli Schulz weiter leidenschaftlicher Musiker ist, der das in jeder Liedzeile beweist. Die Stücke sind ehrlich, intensiv und mit Lust am Spiel präsentiert. Dazu scheinen immer wieder persönliche Erlebnisse durch, ob bei „Als Musik noch richtig groß war“ oder bei Old dirty man“. Schließlich weiß der 42-Jährige über das Älterwerden: „Man wird im Alter immer geiler.“

So wird bei „Spielerfrau“ der „Abriss“ Dresdens selbstironisch getürkt, wird „Was macht man bloß mit diesem Jungen“ zum Swing-Stück, und „Ich kenn da ein“ zur Sprechgesang-Nummer – ein Zuschauerquiz inklusive. Das Publikum tanzt und feiert ausgelassen, hat jede Mange Spaß.

Dafür sorgt auch die Band, mit der Schulz schon sein aktuelles Album „Feelings aus der Asche“ aufgenommen hat. Arne Augustin am Keyboard, Ben Lauber am Schlagzeug und dazu Gisbert zu Knyphausen am Bass und Gitarrist Dennis Becker, der schon 2006 bei „Olli Schulz und der Hund Marie“ mit dabei war, halten Schulz auf der Bühne den Rücken frei. Entdeckung des Abends ist aber die Australierin Kat Frankie, deren Stimme Potenzial für deutlich mehr als den Background hat.

Und drumherum lässt Olli Schulz immer wieder den „Showman“ raus. Jede Ansage beweist, der Mann ist ein geborener Entertainer. Einer, der mit offenen Augen durch die Welt geht, der ohne Punkt und Komma quatschen kann, auch wenn er nebenbei die Gitarre stimmt – und der vor allem das Positive sieht. Sein Appell an Dresden: Das Leben nicht kaputt reden, nicht alles nur negativ sehen, und sich nicht immer nur anschreien.

sl

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