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Olaf Schuberts Krippenspiel 2011: Dresdner stehen für die begehrten Tickets Schlange

Olaf Schuberts Krippenspiel 2011: Dresdner stehen für die begehrten Tickets Schlange

Olaf Schubert, kommt aus Plauen, trägt ärmellose Pullis, hält lang anhaltende, mal mehr, mal weniger sozialkritische Monologe und verdient nach eigener Aussage als „Betroffenheitslyriker" seine Brötchen.

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Als einer der ersten Glücklichen hält der 21-jährige Student Johannes Wienert seine Karten für das Krippenspiel in den Händen.

Quelle: Bettina Winkler

Im Dezember zeigen er und seine Kollegen das alljährlich wiederkehrende und recht eigentümliche „Krippenspiel" in der Scheune sowie im Theater Wechselbad. Am Dienstag 10 Uhr ging der Kartenvorverkauf los, DNN-Online war vor Ort und stand mit den Fans in der Warteschlange.

„Bislang habe ich Olaf noch nicht live gesehen, aber das soll sich dieses Jahr ändern", meinte der 37-jährige Dirk Salomon, einer der Glücklichen ganz vorn in der Reihe der wartenden Kartenkäufer. Bereits seit 8 Uhr und früher standen viele am Verkaufsschalter der Schauburg an und hofften kurz vor 10 Uhr, dass die Rollläden endlich hochgezogen und die Tür geöffnet wird. Gute 30 Meter zog sich da die Reihe der Wartenden am Bischofsweg entlang.

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"Seit drei Jahren gehe ich mit meiner Mutter und ein paar Freundinnen zum Krippenspiel. Wir sehen uns Olaf Schubert gern öfter an, denn das Programm verändert sich und es ist jedes Mal ein neues Erlebnis“, erzählt die 24-jährige Studentin Linda.

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Auf die Frage, warum man sich für die Karten bereits so früh anstellt, entgegneten die Fans: „Es gibt nur hier Karten, jedenfalls für die Scheune kann man sie nicht online bestellen und sie sind auch sehr schnell ausverkauft". Und genau weil sie so heißbegehrt sind, wollen viele auch gleich einen ganzen Batzen mitnehmen. „20 Karten möchte ich holen", wünschte sich die 24-jährige Linda, die einige Meter weiter hinten in der Schlange stand. „Seit drei Jahren gehe ich mit meiner Mutter und ein paar Freundinnen dorthin. Wir sehen uns Olaf Schubert gern öfter an, denn das Programm verändert sich und es ist jedes Mal ein neues Erlebnis", lächelt die Mittweidaer Studentin.

Im Verkaufshäuschen trifft die Käufer dann jedoch die Ernüchterung, pro Person gab es maximal vier Karten. Petra Jutzi und ihr Mann wollten sechs holen. So bestellten sie einzeln jeweils drei Tickets und waren ganz erleichtert, dass es auch so geklappt hat. „Wir zelebrieren das Krippenspiel gewissermaßen mit der ganzen Familie, seit 2005. Damals besaß ich noch einen Deko-Laden in Dresden. Eines Tages kamen Olaf Schubert und seine Kollegen zu mir und kauften sich dort Requisiten für das Stück. Da wurde ich neugierig und ging das erste Mal, sogar mit Freikarten, zu der Show", erinnert sich die 55-jährige Dresdnerin.

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Kämpferherz hinter schmaler Brust - Olaf Schubert war bei den Filmnächten am Elbufer zu Gast.

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Eindrücke der Aufführung von Olaf Schuberts "Krippenspiel" des Jahres 2010, aufgenmmen im Leipziger Felsenkeller.

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An der Kasse hat das Paar Jutzi denn auch den Grund für diese Vorgehensweise erfahren. „Wir haben gehört, dass es oft nicht lange dauert, bis die ersten Karten im Internet zum Kauf bereitstehen. Deswegen versucht man mit der Limitgrenze dem entgegenzuwirken", erklärt Petra Jutzi. Im letzten Jahr soll es noch acht Karten pro Person gegeben haben, wissen einige aus der Schlange zu berichten.

Auch der 21-jährige Johannes Wienert will das Krippenspiel mit seiner Familie besuchen. „Das machen wir seit ungefähr fünf Jahren so. Zuerst besuchen wir ein Krippenspiel in einer Kirche und danach schauen wir uns das Olaf-Krippenspiel an", schmunzelt der junge Student. Seine Mutter hat ihn begleitet, beide teilen denselben Humor. „Uns gefallen die witzigen Kostüme, aber vor allem diese langen Selbstgespräche, wenn es den Olaf mal wieder packt", lachen sie.

„Ich renne einem Hype eigentlich nicht gern hinterher, aber ich stehe hier nun für einen Kumpel, der jetzt auf Arbeit musste", meint der 28-jährige David. Der Dresdner habe gar nicht gewusst, dass man jetzt die Tickets kaufen kann. „Bislang war mir das auch eher egal. Ich schaue ihn mir aber gerne an. Wenn es klappt, dann hole ich mir noch zwei Karten für mich und meine Freundin."

Bettina Winkler

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