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Neustädter "Bibliothek des Jahres" sucht neues Domizil

Neustädter "Bibliothek des Jahres" sucht neues Domizil

Weil sie die Lesefreude der Neustädter sehr gefördert und sich viele erfolgreiche literarische Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche ausgedacht haben - die später andere Leihbüchereien erbarmungslos kopiert haben-, wurde den Bibliothekarinnen an der Bautzner Straße gestern eine besondere Ehre zuteil: Direktor Arend Flemming kürte den Neustädter Lesetempel zur "Bibliothek des Jahres".

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In Wartestellung: Bibliotheksleiterin Elisabeth Schäckel posiert auf dem "Lesethron" für Lesepaten. Die erfolgreiche Neustädter Stadtteilbibliothek erhält in den nächsten zwei Jahren einen neuen Unterschlupf.

Quelle: Dietrich Flechtner

"Die Neustädter standen schon immer ganz vorne, wenn wir Neues eingeführt haben", lobte Vizedirektor Roman Rabe in seiner Laudatio.

So gehörte diese Leihbücherei zu den ersten, die vor der Wende die Ausleih-Lochkarten und danach das elektronische System einführten. Auch Formate wie der "Buch Slam" oder das Bilderbuchkino für Kinder sorgten für Reputation. Die harten Zahlen der Neustädter können sich ebenso sehen lassen: Mit 335 116 Entleihungen im vergangenen Jahr (plus 1,2 Prozent zum Vorjahr) und 358 Veranstaltungen (plus 26 Prozent waren sie erneut die leistungsstärkste unter den 19 Stadtteilbibliotheken, gleich nach der Hauptbibliothek.

Das Domizil in einer schmucken Villa aus dem Jahr 1833 gehört sicher zu den Erfolgsfaktoren der Neustädter Bibliothek - bleiben kann sie da aber auf Dauer nicht, daraus macht Flemming kein Hehl: "Das Haus ist schön, aber dringend sanierungsbedürftig", erklärte er. "Auch hat die Neustädter Bibo als einzige keinen behindertengerechten Zugang - das ist nicht haltbar." Da sie kein Geld für eine Generalsanierung haben, suchen Flemming und Rabe seit geraumer Zeit nach einem neuen Domizil. Zeitweise war das DVB-Hochhaus am Albertplatz in der engeren Wahl, stellte sich aber als innen zu kleinteilig heraus.

Jetzt habe man zwei Standorte an der Königsbrücker und der Bautzner Straße ins Auge gefasst, so Flemming, wobei letzterer als Favorit gelte. Dabei handele es sich um eine Baulücke nahe dem neuen Florana-Geschäfts- und Parkhaus weiter landwärts. Dort würde ein Investor eine Bibliothek bauen und sie an die Stadt vermieten. "Entscheiden müssen wir uns in diesem Jahr, gebaut wird aber wahrscheinlich erst 2013", kündigte der Direktor an. Heiko Weckbrodt

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.01.2012

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