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Neujahrs-Matinee der Staatsoperette Dresden zum letzten Mal an alter Stelle

Stollen für eine bessere Akustik Neujahrs-Matinee der Staatsoperette Dresden zum letzten Mal an alter Stelle

Die Konzert-Matinee der Staatsoperette Dresden am Sonntag stand ganz im Zeichen des Operetten-Neubaus im neu entstehenden Kulturkraftwerk Mitte. Intendant Wolfgang Schaller sprach vom "Jahr des Neubaus" und stimmte damit in seiner Ansprache voller Vorfreude auf den bevorstehenden Umzug ein.

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Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller (l.) vom Stollenschutzverband Dresden übergibt Werner Patzelt, dem Vorsitzenden des Fördervereins der Staatsoperette, eine Spende in Höhe von 8000 Euro. Dieses Geld wird für die Verbesserung der Raumakustik für Musicals im neuen Konzertsaal dringend benötigt.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Die Konzert-Matinee der Staatsoperette Dresden am Sonntag stand ganz im Zeichen des Operetten-Neubaus im neu entstehenden Kulturkraftwerk Mitte. Intendant Wolfgang Schaller sprach vom "Jahr des Neubaus" und stimmte damit in seiner Ansprache voller Vorfreude auf den bevorstehenden Umzug in die neue Spielstätte am Wettiner Platz ein.

Nachdem im vergangenen Herbst auf der Baustelle am Kraftwerk Mitte bereits Richtfest gefeiert wurde, hofft Schaller nun auf eine "planmäßige Fertigstellung ohne Verzögerung", so dass die Staatsoperette wie vorgesehen im Dezember dieses Jahres ihre Premiere in der neuen Spielstätte feiern kann.

In einer Dia-Show präsentierte der Intendant den aktuellen Baufortschritt und erläuterte dem Publikum die Raffinessen der neuen Säle. "Die neuen Räumlichkeiten bieten hervorragende Verhältnisse und wir werden wunderbar arbeiten können", freute sich Schaller. Auch Werner Patzelt, Vorsitzender des Fördervereins der Staatsoperette, ergriff das Wort. Er wies jedoch darauf hin, dass es trotz der zahlreichen Verbesserungen in der neuen Spielstätte auch noch das "ein oder andere Problem" zu bewältigen gäbe. So sei die künftige Akustik für das klassische Orchester "nahezu optimal", doch für Musicals sei sie "leider nicht so perfekt".

Das liege beispielsweise an Faktoren wie der Nachhallzeit. "Musicals benötigen im Gegensatz zu Operetten eine 'trockene' Akustik, fast ohne Nachhall", erklärte Gernot Kubanek vom Institut für Schalltechnik und Raumakustik Düsseldorf. Die aktuelle Diskrepanz liegt laut dem Experten bei knapp einer Sekunde. Das Institut hat mit flexiblen und aufblasbaren Raumelementen eine Lösung parat - allerdings ist die Finanzierung noch nicht geklärt.

"Das ist im aktuellen Budget nicht vorgesehen", so Patzelt. Deshalb rief der Förderverein nochmals zur Spendenaktion unter dem Titel "Ihr Name auf einem Stuhl" auf. Für eine Spende von 500 Euro wird jeder Gönner namentlich auf einem Theatersessel in der neuen Spielstätte verewigt. "Wenn wir alle 700 Sitze ,verkaufen', haben wir genug Geld für die benötigte Lösung", erklärte Patzelt. Derzeit steht der Förderverein bei 360 symbolisch verkauften Sesseln.

Am Ende der Matinee wurde der Stollenschutzverband Dresden gewürdigt. Der Verein erwirbt 16 Namensrechte, spendet also 8000 Euro. "Das Geld stammt aus dem Verkauf des Riesenstollens im Dezember. Als Traditionsverein unterstützen wir die Staatsoperette natürlich sehr gern", so René Groh, Vorsitzender des Stollenschutzverbandes.

Im Rahmen der Konzert-Matinee wurde die Solistin Maria Perlt für ihre herausragenden Leistungen im vergangenen Jahr mit dem "Förderpreis für junge Künstler"ausgezeichnet. Zwischen den Reden bot das Orchester der Staatsoperette unter Leitung von Dirigent Peter Christian Feigel dem Publikum eine Reihe musikalischer Highlights aus aktuellen und bevorstehenden Stücken sowie aus dem Neujahrskonzert "New York, New York".

Sebastian Burkhardt

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