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Neues Album „Es war schön“ - Puhdys gehen nicht in Rockerrente

Neues Album „Es war schön“ - Puhdys gehen nicht in Rockerrente

Von Rockerrente keine Spur: Die Puhdys denken im 43. Jahr ihrer Karriere nicht ans Aufhören. „Jetzt kommt erst mal 45 Jahre Puhdys. Wir sind alle nicht mehr die Jüngsten, haben aber noch genügend Kraft und Energie“, sagte Schlagzeuger Klaus Scharfschwerdt (58) am Dienstag in Berlin bei der Präsentation des neuen Albums.

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Puhdy-Frontmann Dieter „Maschine“ Birr (

Quelle: Britta Pedersen)

Dessen Titel „Es war schön“ hatte für Irritationen und Gerüchte über ein Karriere-Ende des Quintetts gesorgt. Es ist das 37. Studioalbum und erscheint am Freitag. Für kommendes Jahr ist die Tour dazu geplant.

Die neue Platte widmet sich auch sehr ernsten Themen. „Wenn ein Mensch“ etwa beschäftigt sich als Pendant zum alten Puhdys-Hit „Wenn ein Mensch lebt“ mit dem Verlust eines Menschen. „Ein Lied, das nicht vergisst“ beschreibt eine Alzheimer-Erkrankung. „Man muss auch an Dinge herangehen, die etwas ernster sind. Aber es sind Lieder - ansonsten stehen wir voll im Leben mit unserem Humor“, sagte Sänger Dieter „Maschine“ Birr (68).

In „Unser Schiff“ stellt die Berliner Band klar: „Die Fahrt ist lang, hört niemals auf. Und wir gehen nicht von Bord - nein wir gehen nicht fort.“ Schon zu DDR-Zeiten hatten die Puhdys mit ihrem Alter kokettiert: 1977 sangen sie „Alt wie ein Baum möchte ich werden“, 1984 hieß es „Es ist keine Ente. Wir spielen bis zur Rockerrente.“

Die Puhdys standen im November 1969 zum ersten Mal auf der Bühne; damals noch mit Coverversionen englischsprachiger Hits. Bis zum Fall der Mauer wurden sie zwölf Mal zur beliebtesten Rockband der DDR gewählt. „Das Leben war wirklich sehr schön für uns - vielleicht wird es in Zukunft noch schöner“, sagte der älteste Puhdy, Peter Meyer (72).

dpa

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