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Neueröffnung des Militärhistorischen Museums Dresden – Wo und wann gibt es was zu sehen?

Neueröffnung des Militärhistorischen Museums Dresden – Wo und wann gibt es was zu sehen?

Dresden. Am Freitag steht in Dresden die wohl größte Museumseröffnung Deutschlands auf dem Plan. Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden öffnet nach siebenjähriger Umbauzeit wieder seine Pforten und hat für das kommende Wochenende und die ersten Öffnungstage zahlreiche Höhepunkte und ungewöhnliche Veranstaltungen angekündigt.

Bis Ende des Jahres wird der Museumsbesuch nichts kosten. Danach soll der Eintritt fünf Euro betragen.

Die Feierlichkeiten starten bereits am Freitag mit einem offiziellen Festakt. Am Samstagmorgen dürfen dann alle schauen. Um 10.30 Uhr wird auf dem westlichen Freigelände der Panzer T 34 präsentiert. Um 12 Uhr und um 15 Uhr setzen sich Sänger und Tänzer der Dresdner Semperoper künstlerisch mit dem Thema Konflikt auseinander. Dazu werden sie mit Unterstützung des Sächsischen Staatsopernchores im Erdgeschoss die Reihe „ConfronTension" mit verschiedenen Choreographien aufführen. Um 19 Uhr diskutieren Historiker zum Thema „Wohin marschiert die Militärgeschichte?".

Auch am Sonntag gibt es den T 34 zu bestaunen. Der Panzer wird um 13 und um 15 Uhr vorgeführt. Gegen 14 Uhr führt Erika Eschebach vom Stadtmuseum Interessierte zu ausgewählten Exponaten mit Blick auf den 13. Februar 1945. Zwei Stunden später bietet Joachim Breuninger, Direktor des Dresdner Verkehrsmuseums, einen Rundgang zum Thema „Der Erste Weltkrieg als Katalysator verkehrstechnischer Entwicklungen" an. Die abendliche Podiumsdiskussion um 19 Uhr bestreiten am Sonntag unter anderem Gorch Pieken, wissenschaftlicher Leiter des Militärhistorischen Museums und der Direktor des Hygienemuseums, Klaus Vogel. Thema wird sein, ob der Krieg ins Museum gehört.

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So sah das sich im Umbau befindliche Militärmuseum im September 2010 aus.

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Die neue Woche startet ebenfalls mit Klaus Vogel um 14 Uhr mit einem Rundgang zu „Formation und Deformation der Körper im Krieg". Politik und Gewalt in der Kunst erläutert Professor Bernhard Maaz bei seinem Rundgang um 16 Uhr. Um 19 Uhr werden Dichter bei einem „Poetry-Slam" Krieg gegen Frieden abwägen.

Wer sich für militärische Musik interessiert, ist am Dienstag um 16 Uhr bei „Tschingderassabumm - Das Militär und seine Musik" gut aufgehoben. Das 4. Luftwaffenmusikkorps aus Berlin führt dann ein kommentiertes militärhistorisches Konzert auf. Mit einer abschließenden Podiumsdiskussion um 19 Uhr zum Thema „Künstlerische Interventionen mit Militärhistorischen Museum" enden dann die Eröffnungssonderveranstaltungen.

Das komplette Programm mit allen Veranstaltungspunkten ist auf der Homepage des Museums einsehbar. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

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So sah das sich im Umbau befindliche Militärmuseum im September 2010 aus.

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Franziska Schmieder

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