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Neuer Verein will Dresdens Künstler, Unternehmen und Privatpersonen zusammenbringen

Neuer Verein will Dresdens Künstler, Unternehmen und Privatpersonen zusammenbringen

Die Dresdner Kunstlandschaft ist um eine Facette reicher. Gestern stellte sich der neu gegründete Verein Freunde Professioneller Kunst e.V. der Öffentlichkeit vor.

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Die Künstler Jürgen Schieferdecker (l.), Siegfried Haas (r.), Till Ansgar Baumhauer (3.v.l.), FSD-Chef Jürgen Bönninger (2.v.l.) und Volksbank-Sprecher Dieter Hoefer (2.v.r.) wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten.

Quelle: Hauke Heuer

Dabei handelt es sich um eine Art Ausgründung des seit 1990 bestehenden Künstlerbundes. Die Mitglieder wollen eine organisatorische Brücke zwischen den Dresdner Künstlern und Unternehmen, aber auch Privatpersonen schaffen. Dies soll einerseits dazu dienen, die zeitgenössische Dresdner Kunst in die Lebenswirklichkeit der Menschen zu rücken, aber auch die Verbindungen zwischen der Wirtschaft als Förderer und der Kunstszene als Ideengeber und Fragensteller auszubauen. Langfristig soll ein reger Austausch zwischen Künstlern und Förderern stattfinden.

"Wir möchten den Spendern direkten Zugriff auf das Know-how der zahlreichen im Künstlerbund organisierten Künstler ermöglichen. So kann zum Beispiel die gesamte Belegschaft eines Unternehmens von den Erkenntnissen aus einem Ausflug in ein Atelier profitieren. Der Künstler selber bekommt eine Öffentlichkeit und kann seinerseits einen Erkenntnisgewinn aus dem Dialog mit Außenstehenden erlangen", sagt Geschäftsführerin Kristine Schmidt-Köpf. Erste Erfahrungen seien bereits in Zusammenarbeit mit der FSD-Fahrzeugsystemdaten GmbH gemacht worden.

Der Dresdner Künstler und stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Till Ansgar Baumhauer, erläutert den neuen Begriff der Kunstpatronage, der dem Vereinskonzept zu Grunde liegt."Künstler treten immer stärker als Akteure im sozialen Kontext und als Dialogpartner von Wissenschaft und Wirtschaft auf. Hier muss ein echter gleichberechtigter Dialog stattfinden, um die Rolle der Kunst in der Gesellschaft auch langfristig zu sichern", sagt Baumhauer. Die Fixierung auf den Künstler allein sei falsch, pflichtet ihm sein Kollege der Bildhauer Siegfried Haas bei.

Der Mitbegründer des Freundeskreises und Pressesprecher der Dresdner Volksbank, Dieter Hoefer, bringt den Ansatz auf den Punkt. "Normales Spenden und Sponsoring ist einfach nicht zeitgemäß. Beide Seiten soll- ten von einem Engagement profitieren."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.09.2013

hh

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