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Neuer Kunstmarkt im Stallhof Dresden startet verhalten

Neuer Kunstmarkt im Stallhof Dresden startet verhalten

Der erste Tag des neuen Kunstmarktprojektes im Dresdner Stallhof startete verhalten. Die Organisatoren mussten kurzerhand den geplanten Eintritt von 3 Euro streichen.

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Der Kunstmarkt im Stallhof Dresden startete am Samstag. Ab Mai soll er regelmäßig an der Brühlschen Terrasse stattfinden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Anderenfalls wäre aus Sicht einiger Künstler, die ihre Werke in überdachten Ständen präsentierten, kaum ein Besucher auf den ehemaligen Turnierhof gekommen.

Auf dem Markt, der als Auftakt eines regelmäßigen Kunstmarktes auf der Brühlschen Terrasse dient, zeigten rund 20 Maler, Grafiker und Schmuckdesigner ihre Kreationen. Umrahmt wurden die Stände von kulinarischen Angeboten und Live-Musik. „Wir wollen mit dem Rahmenprogramm bewusst Grenzen überschreiten, um unterhaltsam und offen für ein breites Publikum zu sein“, betonte der Organisator Henri Bibow, Chef der Torgauer Agentur „bibow communications“, vorab.

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Der Kunstmarkt im Stallhof Dresden ist der Auftakt für neuen regelmäßigen Kunstmarkt auf den Brühlschen Terrassen.

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Albine Maksudova präsentierte vor Ort typografische Stadtkarten, die der Dresdner Alexander Heitkamp als Siebdrucke vermarktet. „Definitiv fehlen in Dresden Tage oder Aktionen, an den Künstler ihre Werke ausstellen und verkaufen können“, so Maksudova, die auch den Austausch zwischen den Künstlern für wichtig hielt. Als notwendig erachtete auch Isabell Kirmse das neue Marktangebot. Die ausgebildete Porzellanmalerin vermisste am Samstag jedoch weitere bildende Künstler. „Wenn aus jedem Metier nur ein Künstler seine Werke vorstellt, ist das zuwenig“, hoffte sie auf einen wachsenden Zuspruch für die nächsten Märkte auf der Brühlschen Terrasse.

Von Vorbehalten unter den angesehenen Künstlern berichtete René Weigel. „Man befürchtet die Entwertung der Hochwertigkeit“, so der Maler. Für manche wirke die Veranstaltung, als ob man einen van Gogh auf dem Trödelmarkt verramsche. „Dadurch werden professionelle Künstler abgeschreckt“, erklärte Weigel das Fehlen vieler Künstler. Er selbst stellte einige Werke aus. „Der Versuch ist lobenswert, das soll ins Rollen kommen“, hoffte er auf ein verbessertes Konzept für die Zukunft des jungen Marktes.

dbr

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