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Neuer Chef der Kunstsammlungen Dresden will Forschung und Kooperation ausweiten

Neuer Chef der Kunstsammlungen Dresden will Forschung und Kooperation ausweiten

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) sollen künftig eine größere Rolle in Wissenschaft und Forschung spielen. Der neue Generaldirektor Hartwig Fischer will zudem vor allem die interne Kooperation ausbauen, die Bildung stärken, die erfolgreichen Präsentationen fortsetzen und die Sammlungen entwickeln.

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Der neue Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Hartwig Fischer.

Quelle: dpa

„Ich glaube, dass Kooperation ein Schlüsselwort ist dafür, was sich in den SKD tatsächlich ereignen kann“, sagte er am Montag.

Es gelte, die vielen Kulturen, die hier mit sehr bedeutenden Stücken vertreten seien, in einen Dialog zu bringen. Konkret wollte er im Einzelnen sechs Tage nach seinem Amtsantritt aber noch nicht werden. „Kooperation heißt darüber hinaus, in Dresden und im Freistaat Universitäten und Forschungsinstitute einzubeziehen“, sagte Fischer, der zuvor sechs Jahre Direktor des Folkwang-Museums Essen war. In Dresden will er die nationale und internationale Vernetzung des Museumsverbundes ausbauen. „Wir werden versuchen, die Aufgaben, die sich aus den Aktivitäten der SKD in der Forschung, bei Publikationen und der Beteiligung an der Exzellenzinitiative der TU ergeben, in einem wissenschaftlichen Programm zu bündeln, mit internationaler Vernetzung.“

Es gelte, Projekte zu etablieren und die Zusammenarbeit mit Universitäten und Instituten zu fördern. „Auch der innermuseale Austausch ist ein ganz wichtiges Stichwort.“ Fischer will die Basis dafür schaffen, dass in der SKD offen und effizient miteinander gearbeitet werden kann. „Es braucht Plattformen, Organisation und Strukturen, um Reibungsverluste zu vermeiden“, sagte er. „Wir arbeiten an einem Programm, das die einzelnen Sammlungen unter einem übergeordneten Thema zusammenspannt, also gleichsam ein Sonderforschungsbereich im Kleinen und auf uns genau zugeschnitten.“

Durch das Zusammengehen der einzelnen Sammlungen könne ein Ganzes entstehen und so verdichtet die SKD exemplarisch zu einem Modell der Integration werden. Daneben will Fischer auch die Bildung fördern. Dazu brauche es ein Riesenengagement und ganz große Begeisterung. „Das ist ein Bereich, den ich in Essen massiv ausgebaut habe.“ Das Folkwang sei das erste Museum mit einer Kuratorin für Bildung und Vermittlung gewesen. „Als klares Signal, dass diese Aufgabe den selben Stellenwert hat wie die der Sammlungskuratoren.“

 

Ob auch die SKD eine solche Position bekommen, ließ er offen. Auf jeden Fall fortgesetzt werden solle die sehr erfolgreiche Ausstellungsexpansion. „Ich werde mich für einen wirklichen Austausch und Dialog einsetzen, der Dresden in die Welt, aber auch die Welt nach Dresden bringt.“ Und Fischer strebt zudem die Entwicklung der Sammlungen an. „Es müssen einige wichtige Werke dazukommen.“ Dabei entscheide nicht das Jetzt, ob das Gesammelte die Prüfung der Zeit bestehe. „Wir können nur das Beste unserer Kompetenz einsetzen - Intuition, Wissen, Kenntnis, Geschicklichkeit, Verhandlungshärte -, um die Werke herzuholen, die wir für die Besten halten.“

dpa

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