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Nach dem spektakulären Kunstfund von München keimt auch in Dresden Hoffnung

Nach dem spektakulären Kunstfund von München keimt auch in Dresden Hoffnung

Dresden/Düsseldorf/München. Nach dem spektakulären Fund von rund 1500 Kunstwerken in einer Münchner Wohnung hoffen auch Dresdner Museen, mehr Details über die beschlagnahmten Bilder zu bekommen.

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In diesem Münchner Mehrfamilienhaus sollen geraubte Kunstwerke gefunden worden sein.

Quelle: Marc Müller

„Noch kennen wir keine Liste der aufgefundenen Werke“, sagte gestern Gilbert Lupfer, Provenienz-Experte der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Sie waren in der NS-Zeit offenbar von dem aus Dresden stammenden Kunsthändler Hildebrand Gurlitt aufgekauft worden. Mindestens 300 der gefundenen Bilder zählen zur „entarteten Kunst“.

Auch der New Yorker Anwalt David Rowland, der zwischen 30 und 40 Erbengemeinschaften und Nachfahren jüdischer Kunstsammler vertritt, forderte absolute Transparenz bezüglich des Inhalts der Sammlung. Der Rechtsanwalt Markus Stötzel, der die Erben des jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim vertritt, kritsierte im „Handelsblatt“ die Geheimhaltung des Fundes seit dem Frühjahr 2011 als Verstoß gegen die Washingtoner Erklärung, in der sich 44 Staaten über den Umgang mit NS-Beutekunst verständigten.

Die Werke von Picasso, Matisse, Klee oder Nolde werden auf einen Gesamtwert von etwa einer Milliarde Euro taxiert. Heute sollen auf einer Pressekonferenz in Augsburg weitere Einzelheiten zu dem Auftauchen der Bilder bekanntgegeben werden.

tk / dpa

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