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Musikfestspiele Dresden spielen auf „Zeit“

Preis für Andris Nelsons Musikfestspiele Dresden spielen auf „Zeit“

Klangvolle Namen und viel Zeit für den Nachwuchs: Die Musikfestspiele in Dresden geben bei ihrer 39. Ausgabe ab Mittwoch erneut jungen Künstlern eine Bühne. So sind unter anderen Studenten des Curtis Institute of Music aus Philadelphia und Preisträger des Moskauer Tschaikowski-Wettbewerbs zu erleben.

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Andris Nelsons

Quelle: Andre Kempner

Dresden. Klangvolle Namen und viel Zeit für den Nachwuchs: Die Musikfestspiele in Dresden geben bei ihrer 39. Ausgabe ab Mittwoch erneut jungen Künstlern eine Bühne. So sind unter anderen Studenten des Curtis Institute of Music aus Philadelphia und Preisträger des Moskauer Tschaikowski-Wettbewerbs zu erleben. Als Zugnummern dienen freilich auch in diesem Jahr die Namen berühmter Orchester und Solisten.

Neben dem Boston Symphony Orchestra und dem Concertgebouworchester aus Amsterdam kann das Publikum auch die Symphonieorchester Pittsburgh und Singapore sowie das WDR Sinfonieorchester sehen. Das Israel Philharmonic Orchestra mit Omer Weir Wellber am Pult erhält eine Residenz und ist mit drei Konzerten vertreten. Auch die Dresdner Orchester Staatskapelle und Philharmonie sowie das eigens für das Festival zusammengestellte Festspielorchester haben ihren Auftritt.

Die neue Ausgabe des Klassikfestivals, das bis zum 5. Juni dauert, steht unter dem Motto „Zeit“. Aspekte des Themas sollen auf ganz unterschiedliche Weise beleuchtet werden. Intendant Jan Vogler weiß, dass man bei großer Musik leicht das Gefühl für Raum und Zeit verlieren kann. Manchmal stehe beim Hören von Musik die Zeit still, sagte Vogler, als er im September 2015 das Programm des Festivals vorstellte.

Seinem Publikum will Vogler auf jeden Fall ein besonderes Zeitgefühl vermitteln. Dafür sollen nicht nur Stars wie die Geiger Shil Shaham und David Garrett sowie der Pianisten Igor Levit stehen. Bei der Eröffnung gibt die Minimal Music mit ihren ständig wiederkehrenden rhythmischen und melodischen Formen den Ton an. Der britische Komponist und Pianist Michael Nyman hat mit seiner Band eigens für die Festspiele ein Werk geschrieben.

Viele Überraschungen hält das Programm bereit, eine Sache steht schon fest: Dirigent Andris Nelsons (37) erhält in diesem Jahr den Preis der Dresdner Musikfestspiele 2016. Die mit 25 000 Euro dotierte Auszeichnung wird am Freitag bei einem Konzert des Boston Symphony Orchestra in der Frauenkirche überreicht. Das Preisgeld wird in der Regel für ein Nachwuchsprojekt gespendet - womit sich der Kreis der Festspiele wieder schließt.

dpa

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