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Musiker Cro im DNN-Interview: "Ich persönlich habe nur schöne Erinnerungen an Dresden"

Musiker Cro im DNN-Interview: "Ich persönlich habe nur schöne Erinnerungen an Dresden"

Mit der Pandamaske im Gesicht besucht Cro die Stadt Dresden. In der Dresdner Messe stellt der Rapper sein aktuelles Album „Melodie“ vor. Vorab haben wir mit dem Sänger und Designer über Auszeiten zwischen den Konzerten, seine Erfahrungen in Dresden und den Musik-Frühförderungswahnsinn mancher Eltern gesprochen.

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Cro ist Musiker, Rapper, Designer und versteckt sein Gesicht hinter einer Panda-Maske. Am 18.11.2014 gastiert er in der Messe Dresden.

Quelle: dpa

CRO bei einem Konzert:

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Große Bühne, große Show: Cro singt für 11 000 Fans in Mannheim. Foto: Ronald Wittek

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DNN-Online: Ihre Tour läuft seit dem 5. November und Sie haben schon etliche große Festivalauftritte hinter sich. Sind Sie vor jedem Auftritt noch aufgeregt?

CRO: Ja klar, das geht nie ganz weg. Bevor es auf die Bühne geht, bin ich immer nervös. Wenn wir dann auf der Bühne stehen, ist das aber alles wie weggeblasen.

Abends Auftritt, am nächsten Tag eine neue Stadt. Was machen Sie auf einer Tour eigentlich am Tag?

CRO: Wir kommen meistens morgens sehr früh mit dem Nightliner an und dann schlafen wir in der neuen Stadt noch eine Weile. Danach dann gehts zum Duschen in der Location, dann stehen oft noch ein paar Interviews an und auch ein Soundcheck muss jedes Mal gemacht werden. Es bleibt eigentlich nur noch Zeit, um etwas zu essen und ein paar Mails zu beantworten und dann geht’s auch schon los mit dem nächsten Konzert.

Wie schaffen Sie sich Auszeiten, um nicht auszubrennen?

CRO: Das sind ja immer Phasen. Also wenn ich mein Album aufnehme, produziere und dafür schreibe, bin ich eine ganze Weile zuhause und konzentriere mich auf meine Musik. Dann kommt die Promo-Tour, man ist also viel unterwegs, gibt Interviews, dreht die Videos und hat da dann erstmal nicht mehr wirklich direkt was mit Musik zu tun. Nach dem Album kommt dann die Tour – Abwechslung ist also immer gegeben. Und nach der Tour habe ich zum Glück Urlaub. Dazu hab ich ja auch noch meine Klamotten-Marke, die Arbeit dort ist ein schöner Ausgleich zur Musik.

Mit welchen Erwartungen kommen Sie nach Dresden?

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In der Dresdner Messe stellt der Cro sein aktuelles Album „Melodie“

Quelle: PR

CRO: Ich hab ja schon ein paar Mal in Dresden gespielt. Auch ganz am Anfang schon bei der Crockstahzumjot- Tour. Ich persönlich habe nur schöne Erinnerungen an Dresden.

 Haben Sie noch Zeit Dresden anzuschauen?

CRO: Leider eher nicht. Wie ich grad gesagt hab, hat man auf Tour gar nicht so viel Zeit, wie man denkt. Und wenn mal frei ist, hängen wir auch gern mal ne Runde ab.

Wie kamen Sie zur Musik? Stammen Sie aus einem musikalischen Elternhaus?

CRO: Durch meine älteren Geschwister begann ich sehr früh, Rap zu hören und meine Mum hat dafür gesorgt, das ich so ein bisschen Klavier und Gitarre spielen kann. Ich hab irgendwie schon immer Musik gemacht. Also auch als Kind auf irgendwelchen Töpfen rum gehauen.

Wie stehen Sie zu Frühförderung? Sollten die Kinder selbst ihren Weg zur Musik finden oder ist der Musikunterricht ab dem Kindesalter sinnvoll?

CRO: Ich glaube, es kann nicht schaden, wenn man seinen Kids die Möglichkeit gibt, Musik zu machen. Aber wenn die nicht wollen dann wollen sie nicht! Zwang find ich generell nicht cool.

jv

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