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Musikalisch anspruchsvoll und machbar: Dem Dresdner KomponistenVolker Hahn zum 75.

Musikalisch anspruchsvoll und machbar: Dem Dresdner KomponistenVolker Hahn zum 75.

Heute begeht der Dresdner Komponist und Hochschullehrer Volker Hahn seinen 75. Geburtstag. Während und nach dem Schulbesuch in seiner Heimatstadt Einsiedel bei Chemnitz nahm er Unterricht in den Fächern Violine, Klavier und auch in musiktheoretischen Fächern.

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Volker Hahn

Quelle: Musikhochschule

Mit seinem Studium an der Dresdner Musikhochschule begann seine professionelle Ausbildung. Hier bekam Volker Hahn von 1961 bis 1967 sein Rüstzeug für die Fächer Musiktheorie und Kompositionen, zuerst bei Walter Bänsch, später dann bei Manfred Weiss, von dem er entscheidende Impulse erhielt. Eine wichtige und wesentliche Ergänzung bedeutete sein Meisterstudium an der Akademie der Künste Berlin bei Rudolf Wagner-Régeny.

Im Jahre 1967 begann Volker Hahns umfangreiche pädagogische Tätigkeit, die 1993 mit der Verleihung einer Professur für Musiktheorie und Methodik an der hiesigen Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" gewürdigt wurde. Hier wirkte er als Fachrichtungsleiter und später als Studiendekan. In diesen Funktionen, aber auch als Fachlehrer, hat er sich bis zu seiner Emeritierung 2005 unermüdlich, verantwortungsvoll und umsichtig für die Belange der Kollegen, vor allem aber für die der Studenten eingesetzt. Zahlreiche angehende Musikpädagogen und Komponisten verdanken ihm einen immer persönlich gefassten Rat und Unterstützung. In diesem Zusammenhang ist auch die Organisation der wunderbaren Zusammenarbeit mit der Elbland-Philharmonie zu erwähnen. Hier konnten und können Kompositionsstudenten ihre ersten Orchesterstücke ganz praktisch erproben.

Während der langen Jahre seiner eigenen Aus- und Weiterbildung und der umfangreichen pädagogischen und Leitungstätigkeit schuf er eine Vielzahl von Kammer-, Orchester-, Orgel- und Chormusik. Letztere, speziell die für Kinder soll besonders hervorgehoben werden. Seine Kunst, musikalisch Anspruchsvolles mit der "Machbarkeit" (insbesondere für Laien) zu verbinden, kommt hier besonders zum Tragen. So sind seine köstlichen Chorstücke aus früherer Zeit "Die Fische", "Der Hammel", "Der Hahn im Korbe", aber auch die größeren Werke wie die "Fünf Motetten" nach Texten von Angelus Silesius noch in bester Erinnerung. Letztgenanntes Werk bildete den krönenden Abschluss des Eröffnungskonzertes des 4. Internationalen Kinderchorfestivals Dresden 2012, das die vielen beteiligten Chorkinder aus aller Welt und das Publikum mit jubelndem Beifall bedachten.

Bleibt zu wünschen, dass seine Vokal- und Instrumentalwerke wie das Kammerkonzert für Oboe, Harfe und Streicher, Klarinetten-Quintett, Drei Miniaturen für Flöte solo und Bläser- und Orgelstücke weitere Aufführungen erfahren.

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Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.06.2015

Rainer Lischka

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