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Museumsnacht in Dresden: Exotisches Porzellan und historische Straßenbahnen locken

Museumsnacht in Dresden: Exotisches Porzellan und historische Straßenbahnen locken

Dresdner Museums-Sommernacht am Sonnabend wieder gibt es wieder Einrichtungen, die zum ersten Mal dabei sind. Zu ihnen gehört die Porzellansammlung im Zwinger.

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Mit zahlreichen Angeboten präsentiert sich auch in diesem Jahr die Museums-Sommernacht.

Quelle: Stephan Hönigschmid

Auch zur diesjährigen 15. Dort gab in den vergangenen Jahren Bedenken wegen der vielen Menschen, die in der Museumsnacht in die Ausstellungsräume strömen. „Wir haben bisher das Risiko gescheut“, sagt der Direktor der Sammlungen, Prof. Ulrich Pietsch.

Freuen können sich die Besucher unter anderem auf eine Führungen durch eine Ausstellung von Tierplastiken, die extra für August den Starken angefertigt worden sind. Zudem gebe es Rundgänge zu dem Oberthema „Drachen und Monster“, die sich mit ostasiatischem Porzellan beschäftigen. „Etwa 2000 Exponate sind an dem Abend in unserem Haus zu sehen“, so Pietsch.  

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Auch das BRN-Museum im Stadtteilhaus an der Prießnitzstraße ist dieses Jahr zum ersten Mal dabei.

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Seinen Einstand bei der Museums-Sommernacht feiert in diesem Jahr auch das BRN-Museum in der Neustadt. Zu bewundern ist die Ausstellung „23 Jahre BRN und die Scheune mitten drin“. Zusätzlich wird der Film „BRN – Unsere Mikronation“ gezeigt, der danach fragt, was von den Ursprüngen der Bunten Republik noch geblieben ist.

Spannende Einblicke gewährt das Straßenbahnmuseum in Trachenberge. Hier dreht sich von 17 bis 1 Uhr alles um das Jubliläum "120 Jahre elektrische Straßenbahn in Dresden". Eine Fotopräsentation klärt darüber im Museumscafé auf. Außerdem stehen Rundfahrten mit der Messstraßenbahn der TU Dresden auf dem Programm, die von fachlichen Erläuterungen begleitet werden. Mit der Straßenbahnzubringerlinie 16 haben die Besucher Gelegenheit, kostenlos zu den anderen Museen im Stadtzentrum zu fahren. Einen Höhepunkt bildet eine Nachtstadtrundfahrt mit dem Gotha-Großraumzug aus den 1960er Jahren. Allerdings kostet die Teilnahme dafür 7 Euro und die Fahrgäste sollten mindestens zehn Jahre alt sein. Für jüngere Kinder sei die Fahrt zu gefährlich, betonte der Vorsitzende des Dresdner Straßenbahnmuseums Holger Frenzel.  

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Kein Museum, trotzdem mit am Start: die Gläserne Manufaktur.

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Damit Straßenbahnen fahren können, benötigen sie Strom. Und dieser wird in Dresden unter anderem von der Drewag geliefert. Wer sich für die Geschichte des Versorgungsunternehmens interessiert, ist im Energiemuseum im ehemaligen Kraftwerk Mitte genau richtig. „Anders als sonst wird es aber keine klassischen Führungen durch unsere Ausstellung geben, weil das zu umfangreich wäre. Stattdessen sitzen an den einzelnen Stationen Fachleute und beantworten die Fragen der Besucher“, erklärt die Leiterin des Museums, Heike Menzer. Neben der Energieversorgung gibt es auch Präsentationen zur Wasser- und Gasversorgung.    

Insgesamt beteiligen sich an der 15. Ausgabe der Museums-Sommernacht, die unter dem Motto „Geschichten über Ritter und Rechner“ steht, im ganzen Stadtgebiet 49 Einrichtungen mit einem umfangreichen Programm aus Ausstellungseröffnungen, Filmen, Lesungen, Theater, Performance und Musik. Los geht es am Sonnabend um 18 Uhr. Schluss ist um 1 Uhr. Eine Einzelkarte kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Familienkarten für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder unter 14 Jahren schlagen mit 22 Euro zu Buche. Mit den Tickets kann der Nahverkehr im Verkehrsverbund Oberelbe benutzt werden.

Mit den Museums-Buslinien N1, N2 und N4, zusätzlichen Haltestellen und den verstärkten Standardlinien 1, 2, 3, 4, 7, 9, 10, 62, 75, 94 sowie dem EV11 sind alle teilnehmenden Museen mit den Bussen und Bahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe die ganze Nacht bequem zu erreichen. Die genauen Linienverläufe aller Verkehrsangebote sind im Programmheft der  15. Museums-Sommernacht oder unter www.dresden.de/museumsnacht nachzulesen.

  

Stephan Hönigschmid

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