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Museumsnacht Dresden: 51 Museen locken am Samstag mit überwältigendem Programm

Museumsnacht Dresden: 51 Museen locken am Samstag mit überwältigendem Programm

Museums-Sommernacht in Dresden bietet am Samstagabend ein überwältigendes Programm. Die 51 teilnehmenden Museen laden bis 1 Uhr nachts zu über 250 Programmpunkten ein.

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Die Karten für die Museumsnacht kosten neun Euro, ermäßigt sieben Euro.

Quelle: Dominik Brüggemann

Die 12. Es locken exklusive Einblicke, besondere Führungen und neue Museen. DNN-Online hat vorab einige Museen besucht und stellt die Programmhöhepunkte und Besonderheiten der 12. Museums-Sommernacht vor. Vorab erfreulich: Die Kartenpreise bleiben 2010 stabil und kosten neun bzw. ermäßigt sieben Euro.

„Ich freue mich sehr, dass wir endlich wieder an der Museumsnacht teilnehmen können", erklärt Moritz Woelk, Direktor der neu eingerichteten Skulpturensammlung im Albertinum . Das Albertinum, nach der Hochwasserkatastrophe endlich wiedereröffnet, stellt Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart aus. Für junge und junggebliebene Besucher extra im Sonderprogramm: Graffiti-Kunst unter der Projektleitung von Sebastian Gierbig. Außerdem präsentiert die Künstlerin Elisabeth Rosenthal ihre Permformance „Birdywork" um 20, 22 und 23 Uhr im Lichthof des Albertinums.

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Die 12. Museumsnacht lockt am Samstag mit über 250 Programmpunkten und 51 Museen.

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Ein Neuzugang, neben der Türckischen Cammer , ist das Kunstmuseum Körnigreich . Dank des Sammlers und Geschäftsmanns Rudolf Presl aus Bayern können Besucher die ehemalige Werkstätte des Malers Hans Körnig besuchen. Körnig lebte und arbeitete von 1916 bis 1961 in Dresden. Im Wallgässchen erwarten den Besucher großformatige Ölbilder, Aquatinta-Radierungen und Zeichnungen. Anke Rödel, die Museumsleiterin, freut sich auf die erste Teilnahme an der Museumsnacht: „Hier können die Besucher Momentaufnahmen des damaligen Lebensgefühls betrachten." Einen seltenen Einblick bietet die Drewag, neben der Gläsernen Manufaktur als Hauptsponsor tätig, unterhalb der Brühlschen Terrasse. Besucher können alle 30 Minuten an einer Führung teilnehmen und sich 300 Meter des historischen Fernwärmekanals anschauen. Bereits 110 Jahre besteht in Dresden ein Fernwärmenetz.

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Gerlind Ostmann, Pressesprecherin der DREWAG, und Vereinsvorsitzender Claus Mißbach freuen sich auf Besucher im ehemaligen Heizkraftwerk.

Quelle: Dominik Brüggemann

Thematisch passend bietet sich ein Besuch der historischen Schaltwarte im ehemaligen Heizkraftwerk-Mitte an. Hier erwartet Claus Mißbach als ehemaliger Bauleiter auf die Besucher. Er sitzt heute dem Verein „KraftWerk - Dresdner Energie-Museum" vor und weiß vieles über das alte Kraftwerk zu berichten.  Für einen reibungslosen Transport zwischen den vielen Museen ist ebenfalls gesorgt: „Die Besucher können mit ihren Tickets alle Linien im gesamten VVO-Bereich nutzen. Außerdem bieten wir spezielle Museums-Sommernachts-Buslinien an. Historische Busse und Straßenbahnen werden ebenfalls unterwegs sein", erklärt Martin Chidiac, Projektleiter im Amt für Kultur und Denkmalschutz. Alternativ lädt die Tour de Musée zu einem organisierten Besuch der Museen per Fahrrad. Allerdings können maximal 300 Teilnehmer an den Start gehen. Die Veranstalter bieten Strecken mit einer Länge von 25 oder 50 Kilometer an.

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Martin Chidiac, Projektleiter im Amt für Kultur und Denkmalschutz, empfiehlt die Sonderlinien während der Museumsnacht.

Quelle: Dominik Brüggemann

Ob Technik- oder Lyrikliebhaber, Porzellansammler, Steinhauer oder Eisenbahner - die 51 teilnehmenden Museen bieten für jeden Besucher das Richtige. Von den Technischen Sammlungen in Striesen, über den Botanischen Garten an der Stübelalle, bis hin zum Eisenbahnmuseum Dresden-Altstadt haben alle Museen bis eine Stunde nach Mitternacht geöffnet. Auch außerhalb des Stadtzentrums warten viele Museen auf Besucher: Im Nordwesten der Stadt lädt die Stasiunterlagenbehörde Dresden zu einem Besuch ein. Hier berichtet um 20.30 Uhr Jan Hübler autobiografisch über seinen Ballonfluchtversuch aus der DDR.

Im

werden Kinder zu Künstlern. Gipsfiguren und andere Basteleien warten ab 18 Ihr auf die jüngeren Besucher.

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Das Personal musste bis mindestens 1 Uhr in der arbeiten.

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Lustspiele und höfische Feste werden im Schloss und Park Pillnitz zelebriert. Ein musikalisches Glanzlicht während der Museumsnacht ist Konrad Küchenmeister. Bevor er mit seiner Loopmaschine wieder durch die Welt tourt, macht er Station im Japanischen Palais . Ab 22 Uhr spielt er von Djembe bis Porzellan innovative Klangkörper.

Im Kraszewski-Museum spielt Slawomir Olszamowski Klavierwerke von Chopin.

Dominik Brüggemann

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