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Motiv der Gerechtigkeit: Aktmalerei beim Dresdner Palaissommer

Motiv der Gerechtigkeit: Aktmalerei beim Dresdner Palaissommer

Die Sonne brennt und der Palaissommer am Japanischen Palais ist im vollen Gange. Am Sonnabendnachmittag hieß es – passend zur Sommerhitze – Hüllen fallen lassen.

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Quelle: Ralf U. Heinrich

An der traditionellen Aktmalerei beteiligten sich in diesem Jahr Künstler aus Georgien, Israel, Weißrussland, Bulgarien, China und Studenten der Dresdner Kunsthochschule (HfBK).

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Aktmalerei beim Dresdner Palaissommer

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Wie in jedem Jahr, hat sie der Kunstprofessor und Künstler Aleko Adamia auf der grünen Wiese unweit der Elbe und des Canalettoblickes zusammengebracht. Wo in den vergangenen Jahren noch berühmte Werke von Rembrandt, Rubens und Tintoretto als Inspiration für die Komposition dienten, stand in diesem Jahr ein biblisches Motiv im Mittelpunkt: Die Geschichte der Rettung der Susanna durch den Propheten Daniel. Susanna wird von den alten Richtern sexuell bedrängt.

Als die junge Frau die Hingabe verweigert, bezichtigen sie die Alten des Ehebruchs. Erst der Einspruch Daniels kann das Schicksal im letzten Moment wenden. „Eigentlich wollte ich eine schwarze Susanna Modell stehen lassen. Das hat es in der Kunstgeschichte noch nicht gegeben“, sagt Adamia und bereut, nicht die passende Person gefunden zu haben. Das Motiv solle so Adamia für die Beständigkeit des Wahren und Guten – dafür, dass die Gerechtigkeit am Ende immer siegreich ist – stehen. Der Künstler möchte das Motiv jedoch nicht direkt auf die Pegida-Proteste bezogen wissen. „Dieses Projekt steht für sich alleine und ist getragen vom Gedanken der Integration. Schauen Sie sich um, wie viele Nationen hier vertreten sind“, erklärt Adamia. Die Aktmalerei wird am 15. August wiederholt. Die Bilder werden ab dem 20. August vor dem Japanischen Palais ausgestellt. Am 23. August wird an die besten Künstler der Canaletto-Preis verliehen.

Hauke Heuer

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