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Monographie zum Gesamtwerk des in Dresden lebenden Medailleurs Peter-Götz Güttler erschienen

Monographie zum Gesamtwerk des in Dresden lebenden Medailleurs Peter-Götz Güttler erschienen

Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst hat das Münzkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eine umfangreiche Monographie zum Gesamtwerk und zu einzelnen Werkbereichen des in Dresden lebenden Medailleurs Peter-Götz Güttler herausgegeben.

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Peter-Götz Güttler mit der Monographie.

Quelle: Dietrich Flechtner

Das Werkverzeichnis der Medaillen und Münzentwürfe spiegelt die beeindruckende Dimension seines vierzigjährigen Schaffens wider. Alle Objekte sind abgebildet sowie beschrieben und kommentiert. Und es gibt einen Anmerkungsapparat, ein Literaturverzeichnis und ein Index. Die Publikation erscheint in der Katalogreihe der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst. Wesentlich unterstützt und gefördert wurde das Publikationsvorhaben durch die Gitta-Kastner-Forschungsstiftung der Numismatischen Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, die Sächsische Numismatische Gesellschaft und die Leipziger Münzhandlung und Auktion Heidrun Höhn.

Der Medailleur Peter-Götz Güttler ist eine Ausnahmeerscheinung unter den Vertretern seines Faches in Deutschland. 1939 in Greifswald geboren, ist der Künstler durch Studium und Berufsausübung als Architekt (bis 2004) schon jahrzehntelang mit der Stadt Dresden verbunden. Bereits Anfang der 1970er Jahre begann er mit der Fertigung von Gussmedaillen. Inzwischen umfasst sein Œuvre auf diesem Gebiet ca. 650 Arbeiten (einschließlich plastischer Münzentwürfe), die eine große Spannbreite verschiedener Themen vom Porträt über den menschlichen Akt und mythologische Szenen bis hin zu Architektur und Sport abdecken. Auch Ereignisse der Vergangenheit und der Zeitgeschichte sowie die Neujahrsmedaille spielen im Werk eine große Rolle. Einen besonderen Schwerpunkt im Schaffen nehmen die Münzsammlertreffen und Jubiläen numismatischer Vereinigungen ein. Der mit der Numismatik stark verbundene Künstler, der sich theoretisch intensiv mit Problemen der Münz- und Medaillengestaltung auseinandersetzt, behält alle Stufen der Entwicklung einer Medaille vom Entwurf bis zum fertigen Guss - meist im bevorzugten Material Weißmetall - selbst in der Hand.

Peter-Götz Güttler wurde für seine Leistungen mit namhaften Preisen geehrt, darunter mit dem Deutschen Medailleurpreis "Johann Veit Döll" (2006) und dem "Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst" (2009). Seine Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen des In- und Auslandes. Zum 70. Geburtstag im Jahr 2009 würdigten ihn das Münzkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und das Stadtarchiv Dresden mit der Ausstellung "Peter-Götz Güttler. Gegossene Sichten und Welten. Medaillen und andere Objekte".

Gegossene Sichten und Welten - Peter-Götz Güttler. Katalog der Medaillen 1971-2011, Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst und Münzkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Sandstein Kommunikation GmbH, Dresden 2012. 440 S., ca. 650 Abb., 68 Euro im Buchhandel

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.10.2012

DNN

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