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Mit „MUSIC:MATCH“ wird in sieben Dresdner Locations eine Konferenz-Bandfestival-Kombi aus der Taufe gehoben

Sächsische Popularmusikszene Mit „MUSIC:MATCH“ wird in sieben Dresdner Locations eine Konferenz-Bandfestival-Kombi aus der Taufe gehoben

Mit „MUSIC:MATCH“ wird am Wochenende in sieben Dresdner Locations eine Konferenz-Bandfestival-Kombi aus der Taufe gehoben, die die sächsische Popularmusikszene unter die Lupe nimmt und einiges für Augen und Ohren zu bieten hat.

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Lestat Vermon aka Philipp Makolies.

Quelle: Maxim Abrossimow

Dresden.

Im Konferenzpart „MUSIC:MATCH – IMPULSE“ diskutieren Experten aus der Musikbranche miteinander und mit dem Publikum. Dabei laufen die Panels unter so markigen Titeln wie „Allheilmittel oder Teufelswerk? Meine Musik im Internet“ oder „Ohne Nachwuchs keine Stars? Basisarbeit in der lokalen Musikszene“. Auch internationale Panelgäste unter anderem aus Tschechien, Polen und den Niederlanden erörtern ihre Erfahrungen zu Themen wie „Fortress Europe? Mobility for Cultural Activists in nEUROPA“.

Entsprechend ihrem Selbstbild findet die Konferenz in authentischem Ambiente statt – im Kulturhof Katharinenstraße 11-13 in der Neustadt, dem die „Patina nächtelanger Feiern“ anhaftet, einem Ort also, an dem die Dresdner Musikszene einen ihrer Mittelpunkte hat. Selbst die ehemalige Galerie Treibhaus auf dem Gelände wird zur „MUSIC:MATCH“ mit einer musikalischen Ausstellung wiederbelebt (Vernissage Freitag um 17 Uhr).

Wenn dann tagsüber genug referiert, diskutiert und vernetzt wurde, geben beim abendlichen Bandfestivalpart „MUSIC:MATCH – POP“ gut 20 Bands und Solokünstler einen Eindruck vom Facettenreichtum der sächsischen Musiklandschaft. Mit dabei sind Lokalmatadoren wie die Reggae- und Skaband Alberthain, der Folkmusiker Lestat Vermon (das Soloprojekt von Polarkreis18-Gitarrist Philipp Makolies) oder die Noise-Rockband Lasse Reinström ebenso wie die syrische Musiker Thabet Azzawi oder die polnischen Folkmusiker Paula i Karol.
Die Qual der Wahl hatten hier zur Abwechslung mal nicht die Festivalmacher. „Die Bands sind Vorschläge unserer Kulturpaten – Menschen aus der Musikwirtschaft, die wir um ihre momentan heißeste Empfehlung gebeten haben,“ erklärt Nils Brabandt die Auswahl. Er selbst will versuchen, in allen sieben Clubs (Scheune, Groovestation, Altes Wettbüro, Tonne, Lofthouse, Ostpol und Nikkifaktur) vorbeizuschauen. Schließlich sei das auch ein Stückweit Konzept des Festivals, bilden doch diese Clubs, gemeinsam mit anderen, seit Jahren das Rückgrat einer gesunden, funktionierenden Live-Musikkultur.

Am Sonntag heißt es dann zum Abschluss beim 3. Dresdner „Thanks Jimi Festival“ erneut „Gitarristen aller Länder, vereinigt Euch!“ Das Festival findet parallel auch in Wrocław statt und wird per Live-Übertragung verbunden. Zum Weltrekordversuch mit Hendrix-Klassikern ab 16 Uhr soll alles zusammengetrommelt werden, was eine Klampfe zum melodischen Klingen bringen kann.

Von Susanne Magister

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