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Misstöne beim Internationalen Dixielandfestival in Dresden

Misstöne beim Internationalen Dixielandfestival in Dresden

Das Internationale Dixielandfestival in Dresden muss um die beliebte und eintrittsfreie Jazzmeile im Zentrum bangen. „Die Stadt will 16.000 Euro Nutzungsgebühren für die Fläche“, sagte Leiter Joachim Schlese am Samstag.

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Das Internationale Dixielandfestival in Dresden muss um die beliebte und eintrittsfreie Jazzmeile im Zentrum bangen.

Quelle: Dominik Brüggemann

Die Stadt habe zwar zugesagt, dass die Wirtschaftsförderung die Summe rückvergütet. „Wenn das nicht funktioniert, müssen wir unser Konzept ändern, denn ein Minus können wir uns nicht leisten.“ Gefährdet sind auch Veranstaltungen für Kinder und Behinderte, nachdem die Stadt ihren 5000 Euro-Zuschuss kurzfristig halbiert hat.

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Das Dixielandfestival 2013 in Dresden auf der Prager Straße: Tausende Menschen versammelten sich an den Bühnen in der Innenstadt.

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Mangels anderer Signale aus dem Rathaus planen die Festivalmacher nun für die Zukunft um und suchen Alternativen. Sie haben bei der Stadt einen Antrag auf 50.000 oder 60.000 Euro als Basis gestellt, aber wenig Hoffnung. Eine Bitte um diese Förderung bei der EU ist daran gescheitert, dass Dixieland aus den USA stammt.

„Wir sind und bleiben Europas einziges Oldtime-Festival“, sagte Schlese. Auch wegen der Wirtschaftskrise prüften potenzielle Partner inzwischen aber ein Engagement. „Uns brechen Sponsoren weg.“Das 1971 begründete Festival finanziert sich nicht über öffentliche Gelder, sondern über Einnahmen, Partner und Sponsoren. Das Interesse an einer Teilnahme ist groß, Musiker aus aller Welt warten derzeit sechs bis acht Jahre darauf. In diesem Jahr spielen 44 Bands und Solisten aus zwölf Ländern 142 Stunden, rund die Hälfte davon kostenfrei.

Simona Block, dpa

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